Sport- und Kulturausschuss spricht sich für Erweiterung der Spielarena 12+ aus
Klettern im Parkour-Stil

Ladbergen -

Ein Kletter-Parkour zwischen der Halfpipe und der Sprungbahn ist das Herzstück des Gesamtpakets, mit dem die Gemeinde Ladbergen die Spielarena 12+ im Friedenspark attraktiver gestalten. Der Gesellschafts-, Sport- und Kulturausschuss sprach sich für die Erweiterung aus.

Freitag, 28.02.2020, 16:52 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 16:52 Uhr
Klettern, hangeln, springen
Klettern, hangeln, springen

Die Spielarena 12+ im Friedenspark soll attraktiver werden. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Gesellschafts-, Sport- und Kulturausschusses am Donnerstag dafür aus, die im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes (Diek) geplante Erweiterung um mehrere Spielgeräte umzusetzen.

Der stellvertretende Bauamtsleiter Andreas Moysich-Kirchner stellte das Gesamtpaket vor. Herzstück der runderneuerten Arena auf dem ehemaligen Schulsportplatz ist ein Kletter-Parkour zwischen der Halfpipe und der Sprungbahn. Auf rund 130 Quadratmetern soll eine Anlage errichtet werden, auf der Kinder und Jugendliche bis zu einer Höhe von höchstens 2,50 Meter klettern, hangeln und springen können.

Zudem soll die Sprunggrube in Zukunft als Beach-Volleyballfeld genutzt und die Asphaltfläche für zusätzliche Skategeräte wie Rampen vergrößert werden. Der Aufbau eines Basketballkorbs am Kopf der Sprungbahn sowie von zwei wetterfesten Tischtennisplatten auf der anderen Seite der Bahn sind ebenfalls vorgesehen.

Moysich-Kirchner machte deutlich, dass der Bolzplatz auf jeden Fall erhalten werden soll. Schon 2017 sollte die in die Jahre gekommene Spielarena aufgewertet werden. Jetzt soll es etwas werden. Im Dorfentwicklungskonzept ist die Maßnahme unter „Ausbau und funktionale Erweiterung einer Freizeiteinrichtung“ verbucht.

Ich hätte gerne eine Musterlösung, wie wir die Pflege des Platzes sicher-stellen können.

Thomas Kötterheinrich

Fördermittel in Höhe von 49 400 Euro, das sind 65 Prozent der Gesamtkosten von rund 76 000 Euro, wurden von der Bezirksregierung Münster bewilligt. Gut 26 000 Euro hat die Gemeinde zu stemmen. Die Bauarbeiten müssen zügig beginnen, weil das Geld laut Förderrichtlinie bis zum Herbst ausgegeben werden muss.

Von der Attraktivität der Anlage waren die Ausschussmitglieder überzeugt. Sorgen bereitete ihnen die Pflege des Platzes. Bürgermeister Udo Decker-König gab zu bedenken, dass Personal, das zur Müllentsorgung in der Spielarena abgestellt sei, anderswo fehle. Sammelaktionen in Kooperation mit dem Jugendzentrum konnte sich dessen Leiterin Regina Storck vorstellen, sofern andere mit im Boot seien. Nur die Jugendlichen zum Müll- sammeln einzusetzen, halte sie nicht für sinnvoll.

„Wir müssen in uns gehen und Vorschläge machen“, waren sich alle einig, dass das Thema bis zur Einweihung noch einmal auf die Tagesordnung müsse. Wichtig war ihnen, dass der Platz auch in Zukunft für Feste genutzt werden kann.

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