Antrag der FDP-Fraktion für Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg
Shuttlebusse für Berufspendler?

Ladbergen/Lienen/Lengerich/Tecklenburg -

Busse statt Autos? Die Ladberger FDP-Fraktion stellt den Antrag, die Gemeindeverwaltung solle gemeinsam mit den Nachbarkommunen und Betrieben prüfen, ob Shuttlebusse für Berufspendler eingerichtet werden können.

Montag, 16.03.2020, 21:02 Uhr aktualisiert: 17.03.2020, 17:50 Uhr
Busse statt Autos. Die Ladberger FDP möchte, dass die Gemeindeverwaltung mit den Nachbarkommunen und Betrieben die Möglichkeiten eines Werksverkehrs“ prüft.
Busse statt Autos. Die Ladberger FDP möchte, dass die Gemeindeverwaltung mit den Nachbarkommunen und Betrieben die Möglichkeiten eines Werksverkehrs“ prüft. Foto: Ludger Warnke

Die Ladberger FDP-Fraktion regt an, dass die Gemeindeverwaltung mit den Nachbarkommunen und ausgewählten Unternehmen die Möglichkeit der Einrichtung eines „Werksverkehrs“ prüft. Zur Begründung eines entsprechenden Antrags schreibt der FDP-Fraktionsvorsitzende Jens Tiemann in einer Pressemitteilung, dass laut Statistik täglich viele Menschen aus beruflichen Gründen zwischen Ladbergen, Lengerich, Lienen und Tecklenburg pendeln.

So seien in 2018 täglich von Ladbergen nach Lengerich 590 Personen, nach Tecklenburg 114 Personen und von Lengerich nach Ladbergen 514 Personen gependelt. Zudem fuhren 595 Personen regelmäßig nach Münster und 128 nach Osnabrück.

Die FDP vermutet, dass das Gros der Berufspendler mit eigenen Autos, einige auch in Fahrgemeinschaften unterwegs ist. Volle Straßen, Parkplatznot bei Betrieben und die Belastung der Umwelt durch erhöhte Emissionen seien die Folge. Um diese zu begrenzen und gleichzeitig die Kosten für die Berufspendler zu senken, könnte ein Werksverkehr sinnvoll sein, sofern die Busfahrten deutlich günstiger als Einzelfahrten sind. Zudem müssten die Unternehmen keine weiteren Stellflächen einrichten und pflegen.

„Daher regen wir an, zunächst mit den wesentlichen Betrieben der Region zu prüfen, ob die Einrichtung eines Busverkehrs zu den relevanten Pendlerzeiten realisierbar ist“, schreibt Tiemann. Weiterhin solle die Nutzung von Fördermöglichkeiten geprüft werden. „In Zeiten eines immer größer werdenden Fachkräftemangels dürfte auch den Unternehmen daran gelegen sein, attraktive Pendlerangebote zu schaffen“, macht er deutlich, dass die Betriebe in dem vorhaben eine besondere Rolle einnehmen.

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