Kandidaten tauschen sich aus
Steuereinbußen für Kommunen

Ladbergen -

Schwere Zeiten für Kommunen erwarten Torsten Buller und Mathias Krümpel. Der unabhängige Bürgermeisterkandidat für Ladbergen und der CDU/FDP-Kandidat fürs Landratsamt sehen als eine der Folgen der Corona-Krise einbrechende Steuereinnahmen voraus.

Dienstag, 28.04.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 29.04.2020, 15:40 Uhr
Kandidaten unter sich: Bürgermeisterkandidat Torsten Buller (links), traf sich mit Mathias Krümpel, der sich um das Amt des Landrats des Kreises Steinfurt bewirbt
Kandidaten unter sich: Bürgermeisterkandidat Torsten Buller (links), traf sich mit Mathias Krümpel, der sich um das Amt des Landrats des Kreises Steinfurt bewirbt Foto: privat

Zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch haben sich jüngst der unabhängige Bürgermeisterkandidat für Ladbergen, Torsten Buller , und der CDU /FDP-Landratskandidat Mathias Krümpel getroffen. In einer Pressemitteilung schreibt Buller, er habe mit dem aktuellen ersten Beigeordneten und Kämmerer der Stadt Rheine wichtige Themen aus der kommunalen Landschaft diskutiert.

Krümpel führt zudem nebenamtlich die Geschäfte der dortigen Wirtschaftsförderung, Buller arbeitet im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW.

Die beiden Verwaltungsexperten haben sich insbesondere zu Themen rund um die Kommunalfinanzen ausgetauscht. Bereits heute sei absehbar, dass sich die kommunale Finanzpolitik nach der Corona-Pandemie verändern wird. Deutliche Rückgänge beim Steueraufkommen werden die kommunalen Haushalte auf der Einnahmeseite hart treffen. Gleichzeitig werden die Aufwendungen der Kommunen in vielen Bereichen deutlich steigen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Da im Kreis Steinfurt derzeit viele Betriebe in Kurzarbeit gehen und auch die Zahl der Hilfeempfänger steigt, sei eine solide und verlässliche Haushaltspolitik für beide Kandidaten von großer Bedeutung. „Grundsätzlich sollen unsere Städte und Gemeinden möglichst viel finanziellen Spielraum haben“, befanden die beiden Männer. Sie waren sich einig, dass trotz der derzeitigen Pandemie und aller Schwierigkeiten die Menschen optimistisch in die Zukunft schauen dürfen. „Die vielen Hilfsprojekte und Förderprogramme, die derzeit aufgelegt werden, sind ein wichtiger Schritt, diese Krise möglichst unbeschadet zu überstehen.“

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