Ratssitzung am 18. Juni in der Sporthalle
Kein Ausschuss mehr vor den Ferien

Ladbergen -

Alle Ausschusssitzungen, die vor der Sommerpause noch hätten stattfinden sollen, sind gestrichen. Darauf haben sich die Fraktionsvorsitzenden Günter Haarlammert (CDU), Thomas Kötterheinrich (SPD), Jörg Berlemann (Bündnis 90/Die Grünen) und Jens Tiemann (FDP) am Montagabend mit Bürgermeister Udo Decker-König und dessen Vertreter Henri Eggert verständigt.

Dienstag, 05.05.2020, 18:06 Uhr aktualisiert: 06.05.2020, 17:14 Uhr
Die Sporthalle an der Jahnstraße wird zum Ort der Ratssitzung am 18. Juni. Sie bietet Platz, um Abstand zu halten.
Die Sporthalle an der Jahnstraße wird zum Ort der Ratssitzung am 18. Juni. Sie bietet Platz, um Abstand zu halten. Foto: Dietlind Ellerich

„Wir haben mit der turnusgemäßen Ratssitzung am 18. Juni nur noch eine einzige Sitzung vor der Sommerpause“, sagt Henri Eggert , Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, zum Sitzungskalender, der sich am Dienstagmorgen corona-bedingt geleert hat. Sämtliche Ausschusssitzungen, die für den Zeitraum vom 7. Mai bis zum 4. Juni geplant waren, sind ersatzlos gestrichen.

Auf dieses Prozedere haben sich die Fraktionsvorsitzenden Günter Haarlammert ( CDU ), Thomas Kötterheinrich ( SPD ), Jörg Berlemann (Bündnis 90/Die Grünen) und Jens Tiemann (FDP) am Montagabend mit Eggert und Bürgermeister Udo Decker-König verständigt.

Um Mitte Juni das Ansteckungsrisiko für die 22 Politiker, den Bürgermeister, die fünf Verwaltungsmitarbeiter und die Öffentlichkeit möglichst gering zu halten, werde die Sitzung in der Sporthalle an der Jahnstraße in unmittelbarer Nachbarschaft des Rathauses durchgeführt. Die biete genug Platz, um die Stühle weit auseinander zu stellen, begründet er die Entscheidung.

Auf der Tagesordnung sollen dann nur die Themen stehen, die keinen Aufschub dulden, kündigt Eggert weiter an. Alles, was noch länger Zeit hat, könne der Rat in der ersten Sitzung nach den Sommerferien behandeln, die am 17. September stattfinden soll. „Hoffentlich, denn wir wissen nicht, wie es dann aussehen wird“, gibt er mit Blick auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie zu bedenken.

Glücklich ist niemand mit dieser Lösung, weiß Henri Eggert von Kollegen aus der Verwaltung und der Politik, die aktuelle Situation lasse aber keine solide Planung zu. „Alles andere wäre Kaffeesatzleserei“, so Eggert.

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