Energie-Agentur zeichnet Kita St. Christophorus aus
Kinder entdecken das Thema Klimaschutz

Ladbergen -

Spielerisch das Thema Klimaschutz entdecken, auf diesen Weg haben sich Erzieherinnen und Kinder der Kita St. Christophorus gemacht. Jetzt gab es die Anerkennung für die Teilnahme an diesem Projekt der Energie-Agentur NRW in Form eine Urkunde und einer Plakette für die Fassade.

Samstag, 27.06.2020, 07:23 Uhr aktualisiert: 28.06.2020, 17:38 Uhr
Die Urkunde und die Plakette für die Fassade sind sichtbarer Beweis dafür, dass die Kindertagesstätte St. Christophorus erfolgreich am Projekt KlimaKita.NRW der Energie-Agentur teilgenommen hat.
Die Urkunde und die Plakette für die Fassade sind sichtbarer Beweis dafür, dass die Kindertagesstätte St. Christophorus erfolgreich am Projekt KlimaKita.NRW der Energie-Agentur teilgenommen hat. Foto: Energie-Agentur

Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätte St. Christophorus haben sich gemeinsam mit den Kindern auf den Weg zur Klima-Kita gemacht. Bei diesem Projekt ist das Bewusstsein für den Klimaschutz geweckt worden. Im Rahmen des Projektes KlimaKita.NRW der Energie-Agentur NRW haben die Mädchen und Jungen das Thema spielerisch entdeckt und viel gelernt, heißt es in einer Mitteilung der Kita.

Durch kindgerechte Informationen können bereits für Kindergarten-Kinder Ursachen, Prozesse und Auswirkungen des Klimawandels erfahrbar und die Bedeutung von Klimaschutz anschaulich gemacht werden. Die aktuelle Corona-Pandemie mache zudem besonders deutlich, dass es auf das Verhalten jedes Einzelnen ankomme und dieses eine große Wirkung auf das weltweite Geschehen habe.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes wurde die Kita jetzt von der Energie-Agentur und dem NRW-Wirtschaftsministerium ausgezeichnet. Sie ist damit nach eigenen Angaben eine der ersten Kindertageseinrichtungen, die zur Klima-Kita.NRW ernannt wurde.

Zu den festen Bestandteilen des Kita-Alltags gehören beispielsweise die Themen regionale Ernährung und öko-fairer Einkauf. fortgeführt werden zudem die Projekte des Projekts „Haus der kleinen Forscher“. „Wenn öffentliche Aktionen wieder erlaubt sind, freuen wir uns auf unsere gemeinsame Gartenaktion mit den Kita-Eltern, um Hochbeete anzulegen“, erzählt Kita-Leiterin Anja Hülsmann.

„Die Kinder geben begeistert ihre Klimaschutz-Ideen an Eltern und Großeltern weiter. Wiederverwertung, fairer Handel, Lebensmittel aus der Region, Energiewandlung aus erneuerbaren Energien oder das Energiesparen – all das sind Themen, mit denen Kinder direkt die komplexen Zusammenhänge unserer Welt begreifen lernen“, erklärt Reiner Schulz. Er hatte als Vertreter des NRW-Wirtschaftsministeriums die Bewerbung gemeinsam mit der Energie-Agentur begutachtet.

Die Überreichung des Zertifikats musste allerdings anders als ursprünglich geplant erfolgen. Urkunde und Plakette für die Außenfassade wurden per Post zugestellt.

Kindertagesstätten, die sich um die Auszeichnung als KlimaKita.NRW bewerben möchten, müssen bereits durchgeführte und geplante Klimaschutzaktivitäten in einer schriftlichen Bewerbung darstellen. Kitas, die neu in das Thema starten, werden kostenfrei mit Lernmaterialien unterstützt. Zahlreiche Veranstaltungen für Kinder oder Erzieher sind landesweit im Angebot.

 

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