425 Erstwähler dürfen an die Urne
Vorbereitung auf der Zielgeraden

Ladbergen -

Im September sind in Ladbergen 5629 Wahlberechtigte aufgerufen, einen neuen Bürgermeister und einen neuen Landrat zu wählen sowie über die Zusammensetzung von Gemeinderat und Kreistag zu entscheiden. Claudia Höhn, die in der Gemeindeverwaltung für die Organisation zuständig ist, ist froh, bei den Vorbereitungen auf der Zielgeraden zu sein.

Mittwoch, 15.07.2020, 18:24 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 18:38 Uhr
Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Höhn
Verwaltungsmitarbeiterin Claudia Höhn Foto: Dietlind Ellerich

Es ist die erste Kommunalwahl , die Claudia Höhn in Eigenregie organisiert, und sie ist froh, dass sie mit den Vorbereitungen inzwischen auf der Zielgeraden ist. Vom neuen Zuschnitt der Wahlbezirke über „Umzüge“ von Wahllokalen bis zur Lagerung von Umschlägen für die Briefwahlunterlagen hat die Personalamtsmitarbeiterin soweit alles in trockenen Tüchern.

Am 13. und 27. September werden der Bürgermeister und der Gemeinderat, aber auch der Landrat und der Kreistag gewählt. Sicher ist, dass schon am 13. September entschieden wird, ob Torsten Buller oder Thomas Kötterheinrich Bürgermeister wird. Welche(r) der fünf Landratskandidaten das Rennen macht, wird sich voraussichtlich erst bei der Stichwahl zwei Wochen später herausstellen.

Wahlhelfer, insgesamt 66 werden für die elf Wahllokale benötigt, hat Höhn deshalb gleich für beide Tage angeschrieben. Da Helfer nicht von den Bäumen fallen, bittet sie Interessierte ab 16 Jahren, die Lust auf das Ehrenamt haben, sich im Rathaus zu melden. Als „Erfrischungsgeld“ zahlt die Verwaltung 50 Euro.

Zutritt mit Maske, Desinfektionsmittel am Eingang, Kugelschreiber, die regelmäßig desinfiziert werden, in Corona-Zeiten geht es auch an den Wahltagen nicht ohne ein Hygienekonzept. Ob ein Spuckschutz notwendig sei oder ob die Einhaltung des Abstandsgebotes in den Wahllokalen ausreiche, entscheide sich in den kommenden Wochen, sagt Claudia Höhn. Wegen der Ansteckungsgefahr für die Risikogruppe werde in diesem Jahr nicht im Seniorenheim, sondern im Treppenhaus des Rathauses gewählt, kündigt sie weiter an.

Insgesamt 5629 Wahlberechtigte stehen im Ladberger Wahlverzeichnis. Darunter sind 425 junge Menschen, die zum ersten Mal bei einer Kommunalwahl an die Urne gehen. Damit sie sich nicht der Gefahr aussetzen, sich gemeinschaftlich mit dem Corona-Virus zu infizieren, haben die knapp 30 Verwaltungsmitarbeiter ihren Betriebsausflug Anfang September gecancelt. „Wir müssen an den Wahltagen ja fit sein“, so Höhn.

Wahlberechtigte, die nicht ins Wahllokal möchten oder können, haben die Möglichkeit, per Briefwahl abzustimmen. Claudia Höhn weist darauf hin, dass die Unterlagen für beide Termine gelten, und dass diejenigen, die für andere Briefwahlunterlagen im Rathaus abholen möchten, unbedingt daran denken sollten, die ausgefüllte Vollmacht mitzubringen.

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