Soforthilfen für Heimat- und Traditionsvereine
Landesregierung bietet Unterstützung an

Ladbergen -

Es gibt beim land ein Soforthilfeprogramm für Heimat- und Traditionsvereine. Darauf weist die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich hin.

Donnerstag, 16.07.2020, 19:31 Uhr aktualisiert: 17.07.2020, 17:16 Uhr
Andrea Stullich informiert über das Landesprogramm.
Andrea Stullich informiert über das Landesprogramm. Foto: CDU

Ab sofort können Heimat- und Traditionsvereine aus Ladbergen Fördermittel aus dem „Sonderprogramm Heimat, Tradition und Brauchtum“ beantragen, das die Landesregierung zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden während der Corona-Lage aufgelegt hat. Die entsprechenden Formulare auf der Homepage des NRW-Heimatministeriums sind nun online. Darauf weist die CDU-Landtagsabgeordnete Andrea Stullich hin, deren Fraktion zusammen mit der FDP einen entsprechenden Antrag in den Düsseldorfer Landtag eingebracht hatte.

„Es ist ein starkes Zeichen der NRW-Landesregierung, und ein Bekenntnis zu Heimat-, Traditions- und Brauchtumsvereinen, dass sie das Volumen der Soforthilfen mit nun insgesamt 50 Millionen Euro deutlich nach oben geschraubt hat. Die Menschen, die sich in diesen Vereinen engagieren, tragen dazu bei, unsere Traditionen und Werte zu erhalten, an die nächste Generation weiterzugeben und für morgen zu entwickeln. Daher müssen sie selbstverständlich gerade in dieser Krise tatkräftig unterstützt werden“, schreibt die Abgeordnete in einem Pressebericht.

Die Menschen, die sich in diesen Vereinen engagieren, tragen dazu bei, unsere Traditionen und Werte zu erhalten.

Andrea Stullich

Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, können zur Überwindung eines existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses, der durch die Corona-Krise verursacht ist, beim Land NRW einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15 000 Euro beantragen. Die Unterstützung richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf. NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach sagte dazu: „Nicht wenige Vereine kommen durch die Pandemie in Schwierigkeiten. Großveranstaltungen sind verboten, Einnahmen brechen weg, das klassische Vereinsleben ruht größtenteils. Gleichzeitig bleiben die Vereine auf Kosten sitzen, denn Vereinsheime müssen unterhalten werden, Mieten entrichtet und andere Fixkosten getragen werden. Genau da setzt das Sonderprogramm der Landesregierung an.“

Anträge können ab sofort und ausschließlich online beim NRW-Heimatministerium gestellt werden.

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