Thomas Kötterheinrich informiert sich bei Unternehmern
Bürgermeisterkandidat auf Sommer-Tour

Ladbergen -

Auf seiner Sommer-Tour hat Thomas Kötterheinrich Unternehmen vor Ort besucht und sich von den Auswirkungen der Coronakrise berichten lassen.

Mittwoch, 29.07.2020, 07:05 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 16:24 Uhr

Im vierten Teil seiner Sommer-Tour hat Thomas Kötterheinrich Unternehmen vor Ort besucht. In einer Pressemitteilung schreibt der Bürgermeisterkandidat, dass für ihn als langjährigen Kommunalpolitiker der persönliche Kontakt, auch zu den Unternehmern, selbstverständlich war und ist. Nur so könnten Probleme, aber auch Ideen und Anregungen, frühzeitig aufgegriffen werden.

Die Corona-Pandemie hatte sehr unterschiedliche Auswirkungen. „Das war und ist schon ein harter Einschnitt, den wir so noch nie erlebt haben“, sagt Monika Untiet-Reimann vom Partyservice UR´s. „Sämtliche Bestellungen ab März für das Jahr 2020 wurden storniert, und es gehen auch aktuell kaum neue Anfragen bei uns ein. Wer hat schon Lust, unter solchen Voraussetzungen ungezwungen zu feiern, also werden die Veranstaltungen verschoben oder aber auch ganz abgesagt, wir hoffen auf 2021“, zitiert Kötterheinrich die Firmenchefin.

Ein wenig anders sieht es beim Geflügelhof Decker aus. Der Straßenverkauf im Bereich der Grillhähnchen durfte weitergeführt werden, auch wenn der Umsatz schon merklich geringer war. Bei den Imbisswagen ist der Umsatz kurzfristig sogar gestiegen. „Natürlich sind viele Menschen beim Lockdown nicht in die Supermärkte gegangen, sondern haben sich eher vor Ort am Wagen versorgt“, sagt Jürgen Decker von der Unternehmensleitung.

„Das Druckgeschäft ist schon seit längerer Zeit schwierig. Durch die Digitalisierung ist der Bedarf an Printmedien merklich zurückgegangen“, erfuhr Kötterheinrich von Eckart Stork , Geschäftsführer in der Druckerei Schröerlücke. „Wir spezialisieren uns auf hochwertige Druck-Erzeugnisse, die im Internet nur schwer zu kaufen sind. Am ehesten wird in Betrieben in schwierigen Zeiten an der Werbung gespart, also genau bei unseren Produkten“, so Stork weiter. Viele Aufträge wurden storniert. Sein Team arbeitet seit März in Kurzarbeit. Stork hofft auf das zweite Halbjahr 2020.

Die kompletten Auswirkungen der Coronakrise werden voraussichtlich erst in den nächsten Monaten deutlich. „Bleibt zu hoffen, dass alle Unternehmen vor Ort mit einem blauen Auge davonkommen“, so Kötterheinrich abschließend.

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