Glaube und Gemeinschaft in der Heimat
Ladbergen statt Schweden

Ladbergen -

Statt einer Reise nach Schweden stand im Rahmen der Jugendfreizeit der evangelischen Kirchengemeinde eine Woche inmitten der Ladberger Natur auf dem Programm.

Mittwoch, 29.07.2020, 18:21 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 16:38 Uhr
Es muss nicht immer das Ausland sein. Viele Jugendliche genossen die alternative Freizeit in der Heimat.
Es muss nicht immer das Ausland sein. Viele Jugendliche genossen die alternative Freizeit in der Heimat. Foto: Evangelische Kirchengemeinde

Wandern durch den Teutoburger Wald, eine Kanutour über die Ems von Telgte bis Münster-Handorf oder ein Tagesausflug nach Greetsiel an die Nordsee – 25 Jugendliche und junge Erwachsene aus Ladbergen haben in der vergangenen Woche viel erlebt, gesehen und erfahren.

Die Jugendfreizeit der evangelischen Kirchengemeinde konnte Corona-bedingt nicht wie ursprünglich geplant in Schweden stattfinden. Die Gruppe um Jugenddiakon Matthias Decker und Antje Möller ließ sich den Spaß aber nicht verderben. Wie die Kirchengemeinde in einer Pressemitteilung schreibt, stand statt Schweden eine Woche inmitten der Ladberger Natur auf dem Programm.

Die notwendigen Gesundheitsvorschriften für Gruppen wurden konsequent eingehalten. Deshalb musste die Gruppe auf ein gemeinsames Übernachten verzichten. Treffpunkt an jedem Tag war der Hof von Werner Suhre. Ein Lagerfeuerplatz, ein Feld zum Volleyballspielen, die Natur sowie ein Zelt für gemeinsame Mahlzeiten boten viel Abwechslung. So wuchs während der Woche eine gute Gemeinschaft zusammen, die aufeinander achtgab, viel miteinander erlebte und sich gut austauschen konnte.

Eine gute Gemeinschaft

Zum Programm gehörten auch in diesem Jahr Gespräche über Gott und den Glauben. Das Team um Matthias Decker stellte über die Woche verteilt biblische Persönlichkeiten vor, die aufzeigten, wie Menschen mit Gott in Kontakt treten und ihn erfahren können. Gemeinsames Singen und Stockbrot am Lagerfeuer wurden auf diese Weise mit persönlichen Glaubenserfahrungen abgerundet. Decker: „Uns ist besonders wichtig, dass die Jugendlichen merken, dass man im Glauben an Gott Fragen stellen und dass diese Beziehung zu ihm erfahrbar und lebendig gemacht werden kann.“

Den Ausflug nach Greetsiel und die Kanutour genossen die Teilnehmer ebenso wie die Abende am Lagerfeuer und die Wanderung vom Bocketal nach Tecklenburg.

Auch wenn das Interesse an der Schweden-Fahrt mit 40 Anmeldungen sehr groß gewesen sei, waren die Verantwortlichen laut Pressemitteilung von der Resonanz der Jugendlichen auf die Freizeit zu Hause positiv überrascht.

Im kommenden Jahr soll es wieder eine Jugendfreizeit geben. Ziel und Zeitraum werden frühzeitig bekanntgegeben. Die Organisatoren schreiben weiter, dass mit dem Ende der Sommerferien auch der sonntägliche Jugendkreis wieder angeboten wird.

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