Arbeitstreffen der Bürgermeister
Aktuelles „entlang des Teutos“

Ladbergen/Lienen/Lengerich/Tecklenburg -

Die „Viererbande“ freut sich über die gut Zusammenarbeit untereinander – und auch mit dem Kreis. Offene und aktuelle Fragen werden regelmäßig besprochen. Kreisdirektor Dr. Martin Sommer schätzt die Runde – auch als Landratskandidat.

Freitag, 28.08.2020, 18:32 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 18:36 Uhr
Die „Viererbande“ – die Bürgermeister Stefan Streit (Tecklenburg), Wilhelm Mörke (Lengerich), Arne Strietelmeier (Lienen) und Udo Decker-König (Ladbergen, von links) – hat bei einem Arbeitstreffen die gute Zusammenarbeit mit Kreisdirektor und Landratskandidat Dr. Martin Sommer (Mitte) unterstrichen.
Die „Viererbande“ – die Bürgermeister Stefan Streit (Tecklenburg), Wilhelm Mörke (Lengerich), Arne Strietelmeier (Lienen) und Udo Decker-König (Ladbergen, von links) – hat bei einem Arbeitstreffen die gute Zusammenarbeit mit Kreisdirektor und Landratskandidat Dr. Martin Sommer (Mitte) unterstrichen. Foto: Erhard Kurlemann

„Willkommen bei der Viererbande“ – Stefan Streit begrüßt Kreisdirektor Dr. Martin Sommer . Der Bürgermeister von Tecklenburg und seine Amtskollegen aus Lengerich (Wilhelm Möhrke), Lienen (Arne Strietelmeier) und Ladbergen (Udo Decker-König) treffen sich regelmäßig, um über aktuelle Themen „entlang des Teutos“ zu sprechen.

„Das Tecklenburger Land hat schon einen Markenkern“, betont Wilhelm Möhrke und verweist unter anderem auf die Teuto-Schleifen. „Wandern ist wieder in.“ Die Region sei eine „touristische Kurzreisedestination“ geworden, von der alle vier Kommunen profitierten, ergänzt Streit.

Arne Strietelmeier erinnert an den Bürgerbus, der voraussichtlich ab Oktober in Lienen wieder fahren soll. „Wir haben den Fahrplan ausgerichtet auf den Bahnhof Kattenvenne, damit die Fahrgäste problemlos den Zug erreichen können.“ Dieses sei – wie so vieles - in enger Abstimmung und mit Unterstützung des Kreises gelungen. „Zudem müssen wir beim ÖPNV auch Glandorf oder Bad Iburg in den Blick nehmen. Die Landesgrenze zu Niedersachsen existiert für die Leute nicht.“ Die interkommunale Zusammenarbeit funktioniere sehr gut.

„Bei vielen Themen kommt oft der Kreis ins Spiel“, sagt Martin Sommer. Vielfach sei dieses nicht ausreichend bekannt. Der Kreis investiere zum Beispiel rund 27 Millionen in die Kaufmännischen Schulen in Ibbenbüren. Es gebe im Tecklenburger Land, „dem touristischen Highlight des Kreises“, vielfältige Kooperationsprojekte, die weitergeführt werden müssten.

„Das ist mein großes Interesse. Deshalb kandidiere ich als unabhängiger Kandidat für das Amt des Landrats“, Sommer nennt weitere Stichworte: Radwege-Infrastruktur verbessern, das Straßennetz erhalten und wo notwendig ergänzen; Mobilität als wichtiges Thema in einer ländlichen Region weiterentwickeln. „Ei­ne enge Taktung im Projekt S-Bahn Münsterland zu realisieren gehört zum Beispiel dazu“. Der Kreis Steinfurt sei aus seiner Sicht „gut unterwegs“.

Auch wirbt der Kreisdirektor dafür, Planungen längerfristig vorzubereiten. „Mal gibt es Fördermittel, mal nicht.“ Und wenn Programme aufgelegt würden, seien die Kommunen gut beraten, abgestimmte Pläne in der Schublade vorzuhalten.

Sommer hebt hervor, dass er die Aufgabe eines Landrats mehr als die eines klassischen Moderators und Koordinators verstehe. Es gehe um „ganz praktische Politik, um die Lebensbedingungen der Menschen zu gestalten“. Als parteiloser Kandidat könne er „sachorientiert“ arbeiten.

Die Bürgermeister dankten für die Ausführungen und freuen sich schon auf das nächste Treffen der Viererbande. Ob Martin Sommer dann als Landrat kommt?

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7555614?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F173%2F
Nachrichten-Ticker