Rat macht Weg für neuen Träger frei
Schulleitung, Rat und Eltern einig

Ladbergen -

Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland wird Träger der OGS an der Grundschule Ladbergen. Der Gemeinderat segnete die mit Schulleitung und Eltern abgestimmte Entscheidung ab.

Donnerstag, 24.09.2020, 20:55 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 17:38 Uhr
Die Offene Ganztagsgrundschule, in der 77 Kinder betreut werden, bekommt einen neuen Träger.
Die Offene Ganztagsgrundschule, in der 77 Kinder betreut werden, bekommt einen neuen Träger. Foto: Michael Baar

Während der letzten Sitzung der zu Ende gehenden Wahlperiode machte der Ladberger Gemeinderat den Weg für die neue Trägerschaft der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) frei. Nach mehrfachen Vorberatungen im Gesellschafts-, Kultur- und Sozialausschuss und nach Rücksprache mit der Schulleitung und der Elternvertretung entschieden sich die Ratsmitglieder für die Evangelische Jugendhilfe Münsterland als zukünftigen Träger der OGS.

Die Stellungnahmen der Schule und der Eltern mit einzubeziehen, war für die Fraktionen selbstverständlich. „Schließlich müssen sie mit dem neuen Träger zusammenarbeiten“, sagte Günter Haarlammert (CDU). Und Jörg Berlemann (Grüne) wusste, dass die Evangelische Jugendhilfe in Saerbeck „super Arbeit“ leiste.

Der Ausschussvorsitzende Thomas Kötterheinrich erinnerte an das Prozedere der vergangenen Wochen. Im August hatten die Evangelische Jugendhilfe und das Diakonische Werk im Kirchenkreis Tecklenburg im Ausschuss ihre Konzepte für den Offenen Ganztag vorgestellt, in dem aktuell 77 Kinder betreut werden. Ursprünglich waren drei Bewerber am Start gewesen. Der Caritasverband für das Dekanat Emsdetten-Greven hatte bereits vor der Endrunde signalisiert, an einer Übernahme der Trägerschaft kein Interesse mehr zu haben.

In den vergangenen Jahren war die Gemeinde Träger der OGS. Auf die Verwaltung kommen mit der Übernahme durch die Evangelische Jugendhilfe Mehrkosten in Höhe von rund 80 000 Euro zu. Der Beschluss des Rates, die Trägerschaft der OGS an der Grundschule zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf die Jugendhilfe zu übertragen und die Verwaltung mit der Schließung eines Vertrages respektive einer Vereinbarung zu beauftragen, erfolgte einstimmig.

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