Torsten Buller verpflichtet Ratsmitglieder und verabschiedet Udo Decker-König
Neuer Bürgermeister im Amt

Ladbergen -

Die Tagesordnung war lang, die Durchführung ging dank der guten Vorbereitung der Fraktionen zügig über die Bühne. Während der konstituierenden Sitzung des Ladberger Gemeinderats wurde Torsten Buller als neuer Bürgermeister in sein Amt eingeführt. Am Ende der Sitzung in der Sporthalle verabschiedete er seinen Vorgänger Udo Decker-König.

Freitag, 06.11.2020, 19:05 Uhr
Mehr Abstand ging kaum, als der neue Verwaltungschef Torsten Buller seinen Vorgänger Udo Decker-König verabschiedete.
Mehr Abstand ging kaum, als der neue Verwaltungschef Torsten Buller seinen Vorgänger Udo Decker-König verabschiedete.

Das jüngste Update der Corona-Schutzverordnung ließ ihnen keine Wahl. Während der gesamten konstituierenden Ratssitzung ließen Politiker, Verwaltungsangestellte und Gäste die Schutzmasken auf. Nur zum Reden durften sie sie abnehmen. Da aber die vier Fraktionen bereits sämtliche Personalentscheidungen im Vorfeld miteinander abgestimmt hatten, gab es wenig Gesprächsbedarf.

Kurz hielt sich der neue Verwaltungschef Torsten Buller , nachdem er von Jörg Berlemann, dem Ältesten des Rates, in sein Amt eingeführt worden war. „Während der Pandemie das samt zu übernehmen, ist eine schwere Bürde“, sagte Berlemann, war aber sicher, dass alle zusammen die anstehenden Herausforderungen meisten werden.

„Viele Ziele haben wir gemeinsam, sei es die bessere Anbindung an den ÖPNV, den Ausbau der Radwege, die weitere Umsetzung des Dorfinnenentwicklungskonzeptes, um nur einige zu nennen“, wandte sich Buller an die Ratsmitglieder und die Bürger. Er sehe sich als Schnittstelle zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik und freue sich auf eine konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit. „Ich bin mir sicher, dass es uns allen darum geht, das Beste für Ladbergen zu erreichen“, gab Buller als Devise für die kommenden Jahre aus.

Ausführlicher wurde er in seiner Ansprache zur Verabschiedung seines Vorgängers Udo Decker-König . Er bedauerte die überschaubare Zahl der Gäste, die coronabedingt in die Sporthalle gekommen waren, um dem Alt-Bürgermeister ihre Wertschätzung und Anerkennung zu zollen.

Er ließ Decker-Königs Laufbahn Revue passieren und zählte entscheidende Akzente auf, die der heute 64-jährige in seinen beiden Amtsperioden gesetzt habe. Unter seiner Führung seien nicht nur Baugebiete erschlossen, der Breitbandausbau vorangetrieben und viele weitere Großprojekte angestoßen und umgesetzt worden.

„Du hast Ladbergen erfolgreich durch die Finanz- und Eurokrise geführt“, sagte Buller. Bei den großen Entscheidungen sei die Zusammenarbeit mit dem gesamten Rat wichtig gewesen. „Und es ist dir letztlich stets gelungen, alle vier Fraktionen einzubinden“, lobte er weiter.

Zwischen Bullers Ansprachen arbeitete der neue Rat zügig die Tagesordnung ab. Die Verpflichtung und Einführung der Ratsmitglieder, acht davon sind neu, erfolgte im Block. Die beiden ehrenamtlichen stellvertretenden Bürgermeister Hartmut Kotlewski (CDU) und Ulrich Untiet (SPD) sind die alten und wurden in geheimer Abstimmung gewählt. Die Benennung der Fraktionsvorsitzenden und die Bildung der Fachausschüsse erfolgte dank der guten Vorarbeit im Schnelldurchgang.

Torsten Buller dankte den ausscheidenden Ratsmitgliedern Christiane Wierwille, Andre Gravemeier, Günther Haarlammert, Lothar Kröner, Norbert Plogmeier, Rüdiger Ullmann sowie, in Abwesenheit, Oliver Wibbeler und Frank Niemeyer für die geleistete Arbeit. „Wir haben sie als überzeugte Vertreter kommunaler und demokratischer Gesinnung kennen und schätzen gelernt“, wandte er sich an die Frauen und Männer, die zum Teil viele Jahre dabei waren.

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