Rolf Haasen bietet Boule an
Geselligkeit statt sportlicher Ehrgeiz

Ladbergen -

Große Vorkenntnisse hatte Rolf Haasen nicht, als er vor zwölf Jahren gemeinsam mit Norbert Behning eine Boule-Gruppe gründete: „Ich wurde einfach mit angesprochen, dann kam eins zum anderen und nun haben wir schon seit vielen Jahren eine faire und gute Gruppe zusammen. Im zweiten Teil unserer Serie „Fit im Alter“ geht um Boule.

Mittwoch, 16.12.2020, 18:46 Uhr aktualisiert: 17.12.2020, 15:34 Uhr
Wo früher schnell gelaufen wurde, schieben Boulespieler jetzt eine ruhige Kugel
Wo früher schnell gelaufen wurde, schieben Boulespieler jetzt eine ruhige Kugel Foto: privat

Große Vorkenntnisse hatte Rolf Haasen nicht, als er vor zwölf Jahren gemeinsam mit Norbert Behning eine Boule-Gruppe gründete: „Ich wurde einfach mit angesprochen, dann kam eins zum anderen und nun haben wir schon seit vielen Jahren eine faire und gute Gruppe zusammen.“

Der 72-jährige Ladberger geht heute noch mit der gleichen Motivation zu den Treffen wie zu Beginn: „Im Sommer sind wir bis zu 30 Personen und belegen dann alle Bahnen.“ Gespielt wird auf der ehemaligen Laufbahn im Friedenspark. Sie wurde einst zur Boule-Bahn umgestaltet und wird von der Gruppe regelmäßig in Schuss gehalten. Vier Felder belegen die – meist männlichen – Spieler: „Wir hatten zwar schon Frauen dabei, die blieben dann aber nicht lange, als sie merkten, dass sie die einzigen sind“, sagt Haasen schmunzelnd. „Wir freuen uns immer auf Zuwachs“, lädt er Interessierte ein. „Es kommen neue Leute dazu, andere gehen. Einige von uns sind bereits Rentner, wir haben aber auch jüngere Spieler“, macht er deutlich, dass die Gruppe für alle offen ist.

Sie ist über die Ortsgrenzen bekannt: Mitspieler aus Lengerich und Greven bereichern regelmäßig das nachmittägliche Treffen. Haasen konnte sogar eine Gruppe aus Herford begrüßen: „Das sind Kontakte, die automatisch entstehen.“

Die frühere Laufbahn hatte die Gemeinde vor zwölf Jahren mit Splitter und Kies aufgefüllt und „perfekte Bedingungen“ für das Spiel mit den Kugeln geschaffen. Im Laufe der Zeit seien Sitzbänke und Tische an der Anlage -- unweit der Halfpipe und des Fußballplatzes – aufgestellt worden. „Nach dem Boulen bleiben viele noch da, wir trinken ein bisschen was und quatschen über Privates und das Dorfgeschehen. Es ist einfach immer eine sehr lockere Runde“, freut sich Haasen. Der Ehrgeiz an der Boule-Kugel tritt da natürlich in den Hintergrund: „Wir machen nicht bei Wettkämpfen mit, auch wenn uns das schon angeboten wurde“, fährt er fort.

Neben den regelmäßigen Boule-Treffen gehören Grünkohlwanderungen und Fahrradtouren zum festen Programm der Boule-Freunde aus dem Friedenspark. Wenn es die Situation rund um die Corona-Pandemie wieder erlaubt, treffen sie sich dienstags um 15 Uhr, im Sommer ab 16.30 Uhr. Interessierte können ohne Anmeldungen zu den Treffen dazukommen.

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