SV Hölter zufrieden mit Zoom-Treffen
„Nicht abwarten, sondern machen“

Ladbergen -

„Nicht abwarten, sondern machen“, getreu dieser Devise meisterten die Mitglieder des Schützenvereins Ladbergen-Hölter ihre erste Jahreshauptversammlung als Zoom-Konferenz. Ihr Fazit? „Es hat alles sehr gut geklappt“, stellt der Vorstand zufrieden fest.

Mittwoch, 20.01.2021, 10:18 Uhr
Fast zwei Jahre ist es her, dass die Hölteraner Schützen
Fast zwei Jahre ist es her, dass die Hölteraner Schützen Foto: Schützenverein

„Wir haben das Geschäftsjahr 2020 ordnungsgemäß abgeschlossen und bleiben handlungsfähig“, der Vorstand des Schützenvereins Ladbergen-Hölter zieht ein positives Fazit seiner ersten virtuellen Jahreshauptverhandlung. Am Freitag hatten sich die Mitglieder nicht im Vereinsheim am Münsterweg, sondern an ihren Bildschirmen zu Hause getroffen.

Die Zoom-Versammlung meisterte die Runde mit Bravour, wohl auch weil es für den Vorstand inzwischen Usus ist, sich virtuell zu treffen. „Unser Vorsitzender André Leise , unser Kassierer Andreas Oelrich und ich sind durch unsere Jobs damit vertraut und haben als geschäftsführender Vorstand schon früh begonnen, auf diesem Weg miteinander zu kommunizieren“, erläutert Kötter die ersten Schritte, denen Gesamtvorstandssitzungen folgten.

Das Verein ist auf einem guten digitalen Weg. Das Jahresschreiben, das sonst als Brief verschickt wurde, ging zum ersten Mal als E-Mail raus. Dass mehr als die Hälfte der über 400 Mitglieder per E-Mail erreichbar sei, habe den Vorstand positiv überrascht. Im Vorfeld der Versammlung ging der Link an die Frauen und Männer, die sich für das Zoom-Treffen angemeldet hatten.

Getreu dem Motto „Ans vergangene Jahr einen Haken machen und optimistisch in die Zukunft blicken“ beschlossen die Mitglieder, in die Vorbereitung einzusteigen, damit die Veranstaltungen beginnen können, sobald die Rahmenbedingungen es wieder erlauben. „Wir möchten eine Perspektive bieten“, sagt Schriftführer Hans-Dieter Kötter auf Nachfrage. So steht das Schützenfest für Anfang Mai im Kalender. Ob und in welcher Form es tatsächlich stattfinden könne, werde sich zeigen.

Dass die Schützen sich den Herausforderungen stellen, haben sie im Jubiläumsjahr 2020 gezeigt. Trotz der Absage an die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen haben sie nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern als starke Gemeinschaft das Beste daraus gemacht und den Widrigkeiten mit Ideen und Tatendrang getrotzt. Dafür gab es ein Lob des ersten Vorsitzenden André Leise, der sich auch für das Durchhalten und die Treue zum Verein bedankte. Dass das Interesse an der Schützengemeinschaft rege ist, bestätigte Kötter, der sich über sieben neue Mitglieder freute.

Die Finanzen stimmen ebenfalls, wie der erste Kassierer Andreas Oelrich sagte. Trotz der Absagen von Festen und anderen Veranstaltungen ist die Bilanz positiv.

Der erste Schießwart Dominik Kötter berichtete, dass die Schießgruppe mit 15 aktiven Teilnehmern sehr gut aufgestellt sei und sich trotz der coronabedingten Einschränkungen immer wieder treffen konnte.

In ihren Ämtern einstimmig bestätigt wurden der erste Schriftführer Hans-Dieter Kötter, die zweite Vorsitzende Tanja Schröer, der zweite Kassierer Stefan Holthaus, der erste Schießwart Dominik Kötter sowie die Beisitzer Friedhelm Aufderhaar, Eckhard Bettler und Horst Peterjohann. Neue Kassenprüfer sind Kai Seidemann und Marcel Ahlbrand-Duczek. Auch die Offiziere wurden bestätigt. Oberst bleibt Hans-Dieter Kötter, Major Eckhard Haarlammert, Hauptmann Eckhard Bettler und Leutnant Dominik Kötter. Fahnenoffiziere sind Joachim Langenheder, Ludger Sasse und Andreas Winter, Scheibenoffiziere Florian Leise, Stefan Holthaus und Günter Schenke.

Da bei jeder Wahl die Teilnehmer einzeln gefragt worden seien, ob sie dafür oder dagegen seien oder sich enthielten, hätten die Abstimmungen länger gedauert als in einer Präsenzversammlung, stellt Kötter im Rückblick fest. Dank der guten Vorbereitung durch André Leise und der sehr konzen-trierten und disziplinierten Teilnehmer sei es möglich gewesen, die Tagesordnung inklusive Entlastung des Vorstands und somit das Jahr 2020 abzuschließen.

Die Hölteraner Schützen weisen darauf hin, dass das für 2020 geplante Königstreffen nachgeholt werden soll.

Nach der Versammlung nutzten einige die Plattform, um sich zu unterhalten. So blieb die Geselligkeit, die laut Kötter ein wenig zu kurz gekommen war, nicht ganz auf der Strecke.

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