Grundschule gibt Zeugnisse am Donnerstag und Freitag aus
Abstand wird groß geschrieben

Ladbergen -

Für Donnerstag und Freitag gibt es klare Regeln, wenn an der Grundschule die Zwischenzeugnisse für die Dritt- und Viertklässler ausgegeben werden. Klassenweise sind Abholtermine vereinbart worden, an denen der „Jammerlappen“ an Eltern und Schüler übergeben wird. Die Kinder der vierten Klassen sind am Donnerstag dran, die Drittklässler am Tag darauf.

Montag, 25.01.2021, 05:58 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 06:01 Uhr
Ob die Halbjahreszeugnisse am Donnerstag und Freitag in der Aula oder draußen ausgegeben werden, ist vom Wetter abhängig. Sicher ist, dass die Coronaschutzverordnung eingehalten wird.
Ob die Halbjahreszeugnisse am Donnerstag und Freitag in der Aula oder draußen ausgegeben werden, ist vom Wetter abhängig. Sicher ist, dass die Coronaschutzverordnung eingehalten wird. Foto: Michael Baar

In Corona-Zeiten heißt es, flexibel zu bleiben, das erleben Grundschulleiterin Dr. Ulrike Itze-Helsper und ihr Team seit fast einem Jahr. Ob Schulschließung oder Notbetreuung, Distanz- oder Präsenzunterricht, Lüften bei Minustemperaturen oder Schlange stehen beim Händewaschen, kaum hatten sie sich an die eine Verordnung gewöhnt, folgte eine andere. Auch was die Ausgabe der Halbjahreszeugnisse zum Ende des Monats angeht, war lange nicht klar, wie sie umgesetzt werden soll.

Nun steht fest, die Kinder der vierten Klassen erhalten ihre Zeugnisse am Donnerstag, die Drittklässler am Freitag. „Wir haben klassenweise Abholtermine vergeben und werden den Eltern und Schülern die Zeugnisse aushändigen“, erläutert Itze-Helsper. Ob die Ausgabe jeweils zwischen 8 und 12 Uhr in der Aula oder draußen stattfinde, hänge vom Wetter ab.

Die Familien kommen zu ihren Terminen, unterschreiben die Kopie des Zeugnisses und nehmen das Original mit. Die Viertklässler erhalten zum Zeugnis die Anmeldescheine, die sie zur Anmeldung an der weiterführenden Schule mitbringen müssen. Vier an der Zahl sind es. „Einer für die aufnehmende Schule, einer für die Eltern, einer für die abgebende Schule und einer für den Schulträger“, zählt Itze-Helsper auf, wer die von ihr unterschriebenen und gesiegelten Exemplare nach der Stempelung durch die aufnehmende Schule (zurück)bekomme. „Das sind viele, viele Unterschriften“, sagt die Schulleiterin. Sie ist froh, dass nur die beiden Jahrgänge Halbjahreszeugnisse bekommen. Die ersten und zweiten Klassen bekommen lediglich zum Ende des Schuljahres welche.

Eigentlich hatte die Zeugnisausgabe für Montag, 1. Februar, also nach dem ursprünglich vorgesehenen Ende des Lockdowns, im Kalender der Grundschule gestanden. Da aber einige Familien an diesem Tag schon frühmorgens Anmeldetermine in der Gesamtschule hätten, musste das Ganze vorgezogen werden. „Die Termine der Gesamtschulen sind immer einige Wochen vor denen der anderen Schulen“, erläutert Itze-Helsper. Familien, die eine Absage bekommen, haben Zeit, ihr Kind an einer anderen Schule anzumelden.

Wie sie die Zeugnisse ausgibt, konnte die Schule übrigens selber entscheiden. „Über die Modalitäten der Zeugnisübergabe entscheiden die Schulen in eigener Zuständigkeit. Es kommen sowohl eine postalische Versendung als auch eine Abholung der Zeugnisse an den Schulen oder eine sonstige Form der Bekanntgabe in Betracht, wenn dabei die infektionsschutzrechtlichen Vorgaben der Coronabetreuungsverordnung und der Coronaschutzverordnung eingehalten werden. Hilfsweise kann mit Zustimmung der Eltern auch eine elektronische Vorabübermittlung mit späterer Aushändigung erfolgen“, zitiert Itze-Helsper aus einem Schreiben des zuständigen Landesministeriums.

„Wir haben die Abholung gewählt, weil uns der Postweg zu unsicher schien“, begründet sie die Entscheidung.

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