Das erste von zwei geplanten Häusern soll Ende des Jahres fertig sein
Platz für acht Wohneinheiten

Ladbergen -

Auf dem Eckgrundstück Grevener Straße/Breedenstraße wird gebaut. Es entsteht ein Solitärhaus mit acht Wohnungen zwischen 55 und knapp 100 Quadratmetern. Bauherr Uwe Berlemann geht davon aus, dass sie voraussichtlich Ende des Jahres bezugsfertig sind.

Donnerstag, 28.01.2021, 18:50 Uhr
Die Fundamente für das Solitärhaus an der Grevener Straße/Ecke Breedenstraße liegen.
Die Fundamente für das Solitärhaus an der Grevener Straße/Ecke Breedenstraße liegen. Foto: Luca Pals

Ein knappes Jahr ist es her, dass auf dem Grundstück Grevener Straße/Ecke Breedenstraße die Abrissbagger anrückten, um das alte, rot geklinkerte Haus direkt gegenüber der Tankstelle dem Erdboden gleich zu machen ( WN berichteten). Dann kam die Corona-Pandemie und es passierte erst einmal nichts. Zwar lagen die Pläne für zwei Solitärhäuser, die auf dem 1600 Quadratmeter großen Grundstück entstehen sollen, längst auf dem Tisch, aber der Baubeginn verzögerte sich.

Da viele Handwerker und Unternehmen wegen Corona im Homeoffice arbeiteten, sei es schwierig gewesen, die Gewerke zu koordinieren, bestätigt Bauherr Uwe Berlemann . Er ist froh, dass das Bauunternehmen Rehkopf zu Beginn des Jahres loslegen konnte. Anfang Januar sei die Baustelle eingerichtet worden. „Wir fangen mit dem größeren Haus an“, sagt Berlemann auf Nachfrage. Die Fundamente lägen bereits, in der kommenden Woche folge die Bodenplatte, beschreibt er, was sich in den vergangenen Wochen getan hat.

Auf der Platte entsteht ein rechteckiges Haus mit zwei Vollgeschossen, in dem acht Wohneinheiten zwischen 55 und knapp 100 Quadratmetern untergebracht werden. Geplant hat sie Claus Schlüter. Der Architekt aus Greven hat das Gebäude als klassisches Ziegelmauerwerk mit Ton gedecktem Satteldach konzipiert.

Der Eingang des Hauses ist zwar zur Grevener Straße ausgerichtet, die Zufahrt zu den Stellplätzen erfolgt aber von der Breedenstraße aus. Mit dem Haus, das sich laut Schlüter harmonisch in die Umgebung einfüge, wird auch der Forderung von Politik und Verwaltung nach einer Verdichtung der Bebauung im Ort Rechnung getragen.

Wenn alles so läuft, wie es sich Uwe Berlemann vorstellt, und die Corona-Pandemie dem Baufortschritt keinen weiteren Strich durch die Rechnung macht, soll das Gebäude voraussichtlich Ende des Jahres fertiggestellt sein. Interessenten für die Wohnungen hätten sich schon gemeldet, sagt der Bauherr.

 

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