Beleuchtung: 15 000 Euro für „möglichst kabellose Lösung“ zwischen Lütke Rott und Mühlenbach
Im Herbst soll das Licht angehen

Ladbergen -

Der Wanderweg zwischen Baugebiet Lütke Rott und Mühlenbach erhält eine Beleuchtung. Für das 280 Meter lange Teilstück sind 15000 Euro in den Haushalt eingestellt worden

Donnerstag, 25.03.2021, 21:06 Uhr aktualisiert: 25.03.2021, 21:10 Uhr
Der Wanderweg soll auf einem 280 Meter langen Teilstück vom Mühlenbach zum Baugebiet Lütke Rott beleuchtet werden.
Der Wanderweg soll auf einem 280 Meter langen Teilstück vom Mühlenbach zum Baugebiet Lütke Rott beleuchtet werden. Foto: Dietlind Ellerich

Schritt eins war im vergangenen Jahr erfolgt: Aus dem ehemaligen Trampelpfad vom Baugebiet Lütke Rott zur Dorfstraße ist ein gut ausgebauter, etwa ein Kilometer langer Wanderweg geworden. 137  000 Euro hat die Gemeinde Ladbergen dafür im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzepts (DIEK) in die Hand genommen, 65 Prozent dieser Maßnahme wurden mit Fördermitteln finanziert.

Laut Thomas Kötterheinrich ( SPD ) werde der Weg gut genutzt – „gerade auch von Familien mit kleinen Kindern“. Deshalb hatte seine Partei nun Schritt zwei, die Anschaffung von Straßenbeleuchtung auf dem Teilstück vom Lütke Rott zum Mühlenbach gefordert – und setzte ihr Ansinnen mit großer Ratsmehrheit durch. Unter Zuhilfenahme von 15 000 Euro soll auf dem etwa 280 Meter langen Weg künftig das Licht angehen. Auf Ansinnen der CDU soll eine „möglichst kabellose Lösung“ her. Um den neuen Weg nicht gleich wieder zu ramponieren.

Wie Bauamtsleiter Tim Lutterbei gegenüber den WN äußerte, befinde sich die Gemeinde auf der Suche nach einer intelligenten Lösung mit möglichen Photovoltaik-Modulen und Bewegungsmeldern bereits mit den Stadtwerken Lengerich im Gespräch. Er geht davon aus, dass eine Umsetzung bis zum Beginn der dunklen Jahreszeit im Herbst „auf jeden Fall realistisch“ ist.

Während Jens Tiemann (FDP) auch unter Sicherheitsaspekten von einer „sehr sinnvollen Maßnahme“ sprach, sah Kai Hille (CDU) eine intelligente Beleuchtungslösung zugleich „auch als Bereicherung für das Teuto­schleifchen“.

Die Grünen hatten gegen den SPD-Antrag gestimmt und angeführt, dass „Tiere im Ort dunkle Stellen brauchen“, und den Nutzen der Straßenbeleuchtung gegenüber dem Artenschutz als nicht ausreichend angesehen, wie Meike Steube-Niemeyer sagte. Zumal es alternative Wege in der Nähe gebe.

Sollten die Laternen entlang des Wanderweges mit Bewegungsmeldern versehen werden und damit in der Dunkelheit nicht pausenlos leuchten, würde ihrem Einwand zumindest in Teilen Rechnung getragen.

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