Klimaschutz mit der Aktion „Stadtradeln“
Ladbergen tritt in die Pedale

Ladbergen -

Seit 2008 treten Ratsmitglieder, Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Ladbergen ist vom 13. Mai bis zum 2. Juni mit von der Partie, um den Klimaschutz zu fördern.

Dienstag, 06.04.2021, 17:16 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 17:36 Uhr
Bürgermeister Torsten Buller hofft auf viele Teilnehmer und ein Zeichen für mehr Klimaschutz.
Bürgermeister Torsten Buller hofft auf viele Teilnehmer und ein Zeichen für mehr Klimaschutz. Foto: ADFC/WN

Seit 2008 treten Ratsmitglieder, Bürgerinnen und Bürger für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Ladbergen ist vom 13. Mai bis zum 2. Juni mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die in Ladbergen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, bei der Kampagne Stadtradeln des Klima-Bündnisses mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/ladbergen.

„Beim Stadtradeln in Ladbergen machen wir uns gemeinsam für eine Klima-freundliche Mobilität stark. Auf zwei Rädern lassen sich – auch in Corona-Zeiten – schöne Ziele und Touren in Ladbergen entdecken,“ wirbt Bürgermeister Torsten Buller für die Aktion. Unterstützt wird die Gemeinde von der Marketing-Initiative „Nu män tou“.

Beim Stadtradeln geht es laut Pressemitteilung der Gemeinde um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise – aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Erstmalig treten in diesem Jahr alle 24 Kommunen des Kreises Steinfurt bei diesem Wettstreit an.

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, heißt es weiter. Wenn zirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO vermeiden.

Jeder kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als „besonders beispielhafte Vorbilder“ sucht Ladbergen auch Stadtradeln -Fans, „die in den 21 Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen“. Während der Aktionsphase können sie über ihre Erfahrungen im Stadtradeln-Blog berichten.

Während des Kampagnenzeitraums bietet Ladbergen erstmalig die Meldeplattform „Radar!“ an. Mit diesem Tool haben Radelnde die Möglichkeit, via Internet oder über die Stadtradeln-App die Kommunalverwaltung auf störende und gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.

Bürgermeister Buller hofft auf eine rege Teilnahme, „um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen“.

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