Dorfladen leidet unter Kundenschwund
Sicher einkaufen mitten im Ort

Ladbergen -

„Seit Ostern beobachten wir, dass die Kunden sehr zurückhaltend sind“, bedauert Hans-Jürgen Mäscher vom Team des Dorfladens, dass das Geschäft zu den Öffnungszeiten oft leer bleibt. Das sei sehr schade, weil nicht nur die Ehrenamtlichen aktuell „arbeitslos“ seien, sondern auch, weil es schwierig sei, die frische Ware an die Frau und den Mann zu bringen, und nicht zuletzt sei es auch schlecht für die Kasse.

Donnerstag, 29.04.2021, 18:11 Uhr aktualisiert: 29.04.2021, 18:20 Uhr
Bitte eintreten! Der Dorfladen ist geöffnet. Hans-Jürgen Mäscher
Bitte eintreten! Der Dorfladen ist geöffnet. Hans-Jürgen Mäscher Foto: Dietlind Ellerich

Dass Hans-Jürgen Mäscher am Mittwochmorgen vor dem Dorfladen steht, hat nicht nur damit zu tun, dass er das schöne Wetter genießen möchten. „Seit Ostern beobachten wir, dass die Kunden sehr zurückhaltend sind“, bedauert er, dass das Geschäft zu den Öffnungszeiten oft leer bleibt. Das sei sehr schade, weil nicht nur die Ehrenamtlichen aktuell „arbeitslos“ seien, sondern auch, weil es schwierig sei, die frische Ware an die Frau und den Mann zu bringen, und nicht zuletzt sei es auch schlecht für die Kasse.

„Bei uns werden alle Hygieneregeln eingehalten“, macht Mäscher deutlich und lädt im Namen des Teams alle dazu, sich vor Ort selber davon zu überzeugen. „Nur ein Kunden darf hinein, und unsere Mitarbeiter stehen hinter Glas, selbstverständlich mit Maske vor Mund und Nase“, erläutert er das ausgefeilte Konzept, mit dem Kunden und Team gleichermaßen auf Nummer sicher gingen.

Erst Anfang März hatten die Ehrenamtlichen nach monatelanger Corona-bedingter Schließung des Ladens wieder geöffnet und sich über die Menschen gefreut, die ihnen trotz der Pause die Treue gehalten haben und sich am ersten Tag mit Obst, Kartoffeln, Käse, Fertiggerichten im Glas und Fairtrade-Kaffee sowie Tee eindeckten.

Hatte in den Wintermonaten den Kunden der Dorfladen gefehlt, so wünschen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter nun ihre Kunden zurück.

Während der Laden geöffnet ist, muss das Café vorerst geschlossen bleiben. „Aktuell gibt es bei uns nur ,Coffee to go‘“, sagt Hans-Jürgen Mäscher.

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