Bunte Bentheimer ziehen magisch an
Hoffest bei den Bünings in der Aabauerschaft ziehen Besucher über die Kreisgrenzen hinweg an

Laer -

Viele Leute kennen Maria Büning nur von ihrem Stand auf dem Wochenmarkt in Münster und Nottuln. Oft wird sie gefragt, wo sie wohnt. „Dann kann ich die Kunden immer gut auf unser Schweinefest hinweisen“, schmunzelt die Biobäuerin, die am Sonntag wieder gemeinsam mit ihrem Mann Martin im Rahmen der Aktionstage Ökolandbau NRW bereits zum neunten Mal auf ihren Naturland- und Archehof eingeladen hatte.

Montag, 10.09.2012, 13:09 Uhr

Bunte Bentheimer ziehen magisch an : Hoffest bei den Bünings in der Aabauerschaft ziehen Besucher über die Kreisgrenzen hinweg an
Auf der Strohhüpfburg konnten sich die Jüngsten austoben, Foto: Daniela Levelling

Eine große Wiese diente als Parkplatz, der am frühen Nachmittag schon komplett gefüllt war. Es waren längst nicht nur Steinfurter Kennzeichen zu sehen, sondern auch viele aus den umliegenden Kreisen und Kreisstädten. Hauptattraktion waren neben den anderen alten Haustierrassen natürlich die Bunten Bentheimer, die die Bünings auf ihrem Hof züchten. An den Freilaufgehegen standen mehrere Kisten mit Brot, mit dem die Besucher die Swatbunten füttern konnten. Für die Bunten Bentheimer waren das herrliche Aussichten, aber auch das hungrigste Schwein zog sich irgendwann mit einem vollen Bauch in ein schattiges Plätzchen zurück. „Denen ist es heute einfach zu warm“, beschrieb die Gastgeberin die Befindlichkeiten ihrer Tiere. Sie führte die Gäste unermüdlich über den Hof. Dabei erklärte sie den Ackerbau auf dem Naturlandhof, die Tierhaltung und die Streuobstwiese. Einige Besucher hatten bereits schon früher eine Patenschaft für einen Baum übernommen. Am Sonntag nutzten sie die Gelegenheit, ihrem Baum auch einen Besuch abzustatten. „Die Paten kommen zu dieser Jahreszeit öfter, um zu sehen, ob die Früchte schon reif sind“, berichtete die Hausherrin. Ebenfalls vor Ort waren die Kollegen vom Biomarkt, die es genossen, ihre Produkte einmal draußen auf dem Land. statt auf einem Wochenmarkt im Stadtkern anzubieten. Das Laerer Hoflädchen von Karin und Helmut Wallkötter war auch mit einem Stand vertreten. Das Paar bot Marmeladen und Säfte aus eigener Herstellung an. Probieren war natürlich ausdrücklich erlaubt. Auf einer Strohhüpfburg tobten sich die Jüngsten aus. Zudem lockte der typische Geruch eines Lagerfeuers lockte die kleinen Gäste auf eine Wiese, wo sie Stockbrot backen und Popcorn machen konnten. Wer das Hoffest verpasst hat, kann den Naturlandhof auch jeden Dienstag und Freitag zwischen 19 und 20 Uhr besuchen. Zu diesen Zeiten hat auch der Hofladen geöffnet.

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