Gemeinde und Bürgerinitiative geben nicht auf
28 Prozent reichen noch nicht

Laer -

28 Prozent hat die Gemeinde Laer für den Ausbau des Glasfaserrnetzes erreicht. Doch das reicht noch nicht. 250 Verträge werden noch für einen wirtschaftlichen Ausbau benötigt, teilt das Borkener Telekommunikationsunternehmen weiter mit.

Freitag, 26.07.2013, 11:07 Uhr

Seit dem 13. April haben die Bewohner von Laer die Chance auf ein eigenes Glasfasernetz in ihrem Ort. Voraussetzung ist, dass sich mindestens 40 Prozent der anschließbaren Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Die Frist der regulären Nachfragebündelung endete am 22. Juni mit einem Ergebnis von 18 Prozent. „Für einen wirtschaftlichen Ausbau reichte das nicht aus“, heißt es in einer Pressemitteilung der BORnet GmbH , die in Absprache mit dem Investor des Netzes die Frist bis zum 20. Juli verlängert hatte (die WN berichteten).

„An dieser Stelle möchte ich ein großes Lob an die Mitglieder der Laerer Bürgerinitiative für Glasfaser richten. Wir möchten uns für Ihren Einsatz und Engagement bedanken.Diese Unterstützung ist enorm wichtig und nur so ist ein Projekt erfolgreich“, so Bornet-Geschäftsführer Stephan Klaus . 28 Prozent sind das Ergebnis der Verlängerung. 250 Verträge werden noch für einen wirtschaftlichen Ausbau benötigt, teilt das Borkener Telekommunikationsunternehmen weiter mit. Die Mitglieder der Bürgerinitiative und die Gemeinde möchten aber dennoch nicht aufgeben. Stellvertretend für die Initiative und die Gemeinde suchte Gerrit Thiemann , Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, das Gespräch mit den Verantwortlichen des Unternehmens und des Investors. „In dieser sehr offenen und ehrlichen Unterredung am Donnerstagmorgen wurde auch nach alternativen Lösungen gesucht. Ein Unternehmen in Laer, hat sich bereiterklärt maximal 150 der fehlenden Verträge zu übernehmen. Mindestens 100 Verträge müssten demnach noch von Bürgern der Gemeinde erbracht werden“, erklärt Stephan Klaus.

„Wir stehen generell auch Lösungen, wie sie uns aus Laer vorgeschlagen wurden, positiv gegenüber. Gerne wollen wir dieses Angebot unterstützen“, zitiert die Bornet den Investor. Alle Beteiligten einigten sich darauf, diesen Weg zu gehen und die sehr gute Zusammenarbeit weiterzuführen. Spätestens am 31. August will die Gemeinde versuchen, die noch fehlenden 100 Verträge beizubringen, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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