Hoher Besuch auf der RadBahn
„Die RadBahn ist wunderschön“

Laer/Horstmar -

Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke, Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller sowie Regionalratsvorsitzender und Wettringens Bürgermeister Engelbert Rauen sind jetzt die RadBahn abgefahren. Unter der Dehlbergbrücke in Laer machten sie Station.

Donnerstag, 08.08.2013, 08:08 Uhr

Sie sind flott unterwegs, schließlich gilt es, noch einige der insgesamt über 40 Kilometer zu meistern. Doch Regierungspräsident Dr. Reinhard Klenke , Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller sowie Regionalratsvorsitzender und Wettringens Bürgermeister Engelbert Rauen sind sportlich geübte Pedaltreter. Das beweist das Trio auf der RadBahn , die es am Mittwoch gemeinsam von Coesfeld bis nach Rheine erkundet. Die Verabredung dazu haben die drei bereits während der Eröffnung des dritten Streckenabschnitts im Mai getroffen. Was eignet sich besser als die Sommerferienzeit, dies nun in die Tat umzusetzen.

Unter der Delbergbrücke wartet schon eine kleine offizielle Abordnung aus der Gemeinde Laer , um die offiziellen Besucher gebührend zu empfangen. Auch Horstmars Bürgermeister Robert Wenking hat sich dazugesellt, um dem Trio, das es natürlich eilig hat, noch vor dem drohenden Regen nach Burgsteinfurt zu kommen, einen Halt auf dem Horstmarer Streckenabschnitt zu ersparen.

Laers stellvertretende Bürgermeisterin Ruth Höner und Holthausens Ortsvorsteherin Margarete Müller haben sich zu Ehren der Besucher in alte Trachten mit Schlapphut gehüllt. Und als zünftiger Kiepenkerl begrüßt Heimatvereinsvorsitzender Karl Wilmer den RP, seine Stellvertreterin und den Vorsitzenden des Regionalrates. Sie bekommen zur Stärkung Mettendchen, Brot, Süßes und Mineralwasser gereicht. Einen Ausschnitt mit Fotos von der RadBahn schenkt Ruth Höner den Gästen. Zudem überreicht sie eine Zeichnung der Kinder des Heimatvereins, die eine gute Fahrt wünschen.

„Die RadBahn ist wunderschön“, zeigen sich Dorothee Feller und Dr. Reinhard Klenke begeistert von der Streckenführung auf der alten Bahntrasse, die nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bürger der anliegenden Gemeinden errichtet worden ist, um ihnen eine sinnvolle Ergänzung fürs Freizeitprogramm zu bieten. Das betont Bürgermeister Robert Wenking, der trotz zahlreicher Widerstände von Anfang an von dem ehrgeizigen Projekt überzeugt war, das schließlich erfolgreich umgesetzt werden konnte, wie die Radler auf ihrem Weg selbst erleben können.

Bevor sie sich wieder auf ihre Sättel schwingen, hat Margarete Müller allerdings noch eine Bitte an den RP. So möge dieser doch dafür sorgen, dass der schon seit 20 Jahren gewünschte Radweg zwischen Laer und Holthausen endlich gebaut werden kann. Ein Teilstück haben die Bürger bereits in Eigeninitiative errichtet. Und sie wären auch bereit, wieder mit Hand anzulegen. Doch es gibt einen Abschnitt, der die Laien und ihr ehrenamtliches Engagement überfordert, gibt die Ortsvorsteherin zu bedenken.

Die Besucher versprechen, den Fall zu prüfen. Versprechungen machen sie aber keine, denn um die Finanzen ist es für Wünsche nicht gut bestellt.

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