Hauptausschuss in Laer will 10 000 Euro einsparen
Container für Glas werden nicht im Boden versenkt

Laer -

So sprachen sich alle Parteien dagegen aus, die Glascontainer im Gemeindegebiet im Boden zu versenken, weil sich die Kommune das nicht leisten könne. Zwar wäre das wünschenswert, aber eben nicht machbar, lautete die Argumentation.

Freitag, 14.02.2014, 17:02 Uhr

„Eine Ausgabe, die wir uns verkneifen können“, befanden die Hauptausschussmitglieder, als es während ihrer jüngsten Sitzung um den Antrag der FDP ging, auf das Versenken der Glascontainer im Gemeindegebiet zu verzichten.

„Aufgrund unserer Haushaltssituation sowie auch der eindringlichen Aufforderung der Gemeindeprüfungsanstalt unsere Ausgaben zu hinterfragen, sehen wir derzeit keine Möglichkeit diesen Haushaltsansatz von 10 000 Euro zu beschließen“, begründete FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Rikels die ablehnende Haltung ihrer Partei. Ähnlich sahen das die anderen Fraktionen.

„Optisch eine schöne Sache, aber nicht nachhaltig“, meinte Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Schuchtmann-Fehmer, die die Haltung der Freidemokraten ebenso wie die der CDU und der SPD teilte.

UBG-Fraktionsvorsitzender Prof. Dr. Reinhard Nippert regte an, beim Edeka-Markt anzufragen. Da dieser ohnehin plane, seinen Getränkestandort zu verbessern, könne man die Verantwortlichen auch bitten, einen Container am Standort zu installieren. Bürgermeister Detlev Prange wurde beauftragt, auch bei den übrigen Geschäften nachzufragen, ob sie bereit seien, Container aufzustellen.

„Ich hätte den Park gerne aufgewertet“, bedauerte der Bürgermeister die ablehnende Haltung der Fraktionen. Die Grünanlage hinter den Containern an der Darfelder Straße führe ein recht tristes Dasein. Neben diesen optischen Gründen hätte er gerne auch die Anlieger entlastet. So gäbe es häufig Klagen, dass einige Bürger die Ruhezeiten nicht einhielten und ihre Flaschen rund um die Uhr entsorgten. Das sei immer mit Lärm verbunden, auch wenn die Container gedämmt seien. Besonders häufig gäbe es Beschwerden von den Anwohnern am Bach.

Wie Prange weiter ausführte, hätte die Gemeinde für ihre fünf Container-Standorte Geld zur Unterstützung vom Dualen Sytem Deutschland bekommen bekommen.

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