Neuer Flyer
„Vielfalt – Das Beste gegen Einfalt“

Laer -

Dieser listet die Angebote für ausländische Mitbürger in der Gemeinde Laer auf. „Das Zusammenleben mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Sprachen und Alltagsgewohnheiten ist auch in Laer längst Realität“, heißt es in der Einleitung „Wir möchten Flüchtlinge und alle anderen ausländischen Mitbürger in Laer integrieren. Da die interkulturelle Woche dazu beitragen kann, nehmen wir nun das erste Mal teil“, so Bürgermeister Detlev Prange.

Dienstag, 22.09.2015, 18:09 Uhr

Der Arbeitskreis „Fremde werden Nachbarn“ will mit dem neuen Flyer Werbung für seine Arbeit machen und vorstellen, was es in der Gemeinde Laer für Angebote für Flüchtlinge gibt
Der Arbeitskreis „Fremde werden Nachbarn“ will mit dem neuen Flyer Werbung für seine Arbeit machen und vorstellen, was es in der Gemeinde Laer für Angebote für Flüchtlinge gibt Foto: rgs

Es gibt sie schon seit 40 Jahren, aber in Laer hat sie Premiere: Die „Interkulturelle Woche“. „Wir möchten Flüchtlinge und alle anderen ausländischen Mitbürger in Laer integrieren. Da die interkulturelle Woche dazu beitragen kann, nehmen wir nun das erste Mal teil“, so Bürgermeister Detlev Prange . Unter dem Motto „ Vielfalt . Das Beste gegen Einfalt“ sollen vom 27. September bis 4. Oktober in ganz Deutschland Zeichen gesetzt werden für Integration und ein friedliches Miteinander der Kulturen. Zahlreiche Kirchengemeinden, Kommunen, Verbände, Organisationen und Initiativen beteiligen sich bundesweit an der Interkulturellen Woche, die in Trägerschaft der Deutschen Bischofskonferenz , der Evangelischen Kirche und der Orthodoxen Bischofskonferenz durchgeführt wird.

„Wir sehen die Interkulturelle Woche als gute Gelegenheit, den Bürgern gebündelt vorzustellen, welche Aktivitäten es zum Thema Integration überhaupt gibt“, so Franziska Lengers vom Arbeitskreis „Fremde werden Nachbarn“. Dazu wurde ein Flyer verfasst, in dem die Angebote für ausländische Mitbürger aufgelistet sind. „Das Zusammenleben mit Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Sprachen und Alltagsgewohnheiten ist auch in Laer längst Realität“, heißt es in der Einleitung.

Im Arbeitskreis „Fremde werden Nachbarn“, der Anfang des Jahres gegründet wurde, engagieren sich über 60 Bürger aus Laer ehrenamtlich.

Zur Integration der Flüchtlinge und ausländischen Mitbürger sind Sprachkurse von besonderer Bedeutung. Das Interesse ist groß, der Arbeitskreis bietet verschiedene Sprachkurse für Kinder und Erwachsene an mit aktuell fast 40 Teilnehmern. Mit Sport Brücken bauen will das Projekt „Bunte Liga“. In der Fahrradwerkstatt lernen jugendliche Asylbewerber, wie sie ihr Rad selbst reparieren können.

An Ideen mangelt es nicht, der Arbeitskreis plant derzeit weitere Projekte und möchte auch die Laerer Vereine stärker einbeziehen.

Ein für jedermann offener Ort der Begegnung ist das Caritas-Lädchen „Von Hand zu Hand“ an der Pohlstraße 5. Wichtig ist allen engagierten Helfern der zwischenmenschliche Kontakt, damit die Kulturen einander näher kommen. „Gute Nachbarn machen auch etwas zusammen“, bringt Bert Schulte es auf den Punkt.

Als Bindeglied zwischen Asylsuchenden und Laerer Bürgern versteht sich die „Informationsplattform Flüchtlingshilfe“. Die Gruppe möchte Bedürfnisse und Hilfsangebote koordinieren und Hinweise geben, wie man gezielt helfen kann.

Im Flyer zur Interkulturellen Woche sind alle wichtigen Informationen zusammengefasst (Kurstermine, Öffnungszeiten, Kontaktadressen, Anmeldefristen). Er ist im Rathaus erhältlich und liegt in Geschäften und Bankinstituten aus.

Den Auftakt der Interkulturellen Woche in Laer bildet eine ganz besondere Ausstellung: Junge Flüchtlinge haben das Dorf mit der Kamera erkundet. Ihre Fotos werden am kommenden Sonntag ( 27. September) von 15 bis 18 Uhr im Alten Speicher erstmals zu sehen sein.

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