Erster Arbeitstag und Amtseinführung
Ein Katzensprung zur Arbeit

Laer -

Peter Maier hat am Mittwoch seine Arbeit als neuer Bürgermeister von Laer in der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Zunächst drehte er eine Runde durch das Haus, um alle Mitarbeiter zu begrüßen. Während der abendlichen Ratssitzung standen die feierliche Amtseinführung und Vereidigung auf dem Programm.

Mittwoch, 21.10.2015, 23:10 Uhr

„Ich habe mich bei Familie Lendermann sehr wohl gefühlt“, blickt Peter Maier auf seine zahlreichen Aufenthalte im Hotel „Waldschlösschen“ zurück. Doch diese werden schon bald der Vergangenheit angehören. So hat der neue Bürgermeister von Laer zum 1. November eine Wohnung „Am Rathaus“ gefunden.

„Das ist echt praktisch“, freut sich der Nachfolger von Detlev Prange über die Nähe zu seinem neuen Arbeitsplatz, der nur einen Katzensprung von seinem künftigen Domizil entfernt liegt. Er hätte sich auch vorstellen können, wie Sänger Udo Lindenberg, in einem Hotel zu leben, schmunzelt der 51-Jährige, der zurzeit noch im „Waldschlösschen“ wohnt. Dort wollten sich gestern auch seine Eltern, Valentin und Hilde Maier, einquartieren, die eigens zur abendlichen Ratssitzung angereist waren, in der die Amtseinführung und Vereidigung ihres Sohnes auf dem Programm stand.

„Meine Eltern sind stolz auf mich“, freute sich der neue Amtsinhaber über die Anteilnahme seiner Familie, in der es bisher noch nie einen Bürgermeister gegeben habe.

„Das ist gefühlt wie am ersten Schultag. Es fehlt nur noch die Schultüte“, beschrieb Maier während eines Gesprächs mit dieser Zeitung seine Eindrücke am ersten Arbeitstag in Laer. Nun gelte es, die Mitarbeiter möglichst schnell besser kennenzulernen. Ein erstes Gespräch führte der Neue am Morgen mit seinem Allgemeinen Stellvertreter, Maik ter Beek. Dieser führte seinen neuen Chef auch durch die Räume der Verwaltung. „Ich habe auch schon mit den Fachbereichsleitern gesprochen“, berichtete der Bau- und Wirtschaftsingenieur, der möglichst schnell mit seiner Arbeit beginnen will, um die versprochenen Ziele zu erreichen. Besonders am Herze liege ihm, dass der Teilflächennutzungsplan Windenergie schnell umgesetzt wird. Ferner will er sich für die Ausweisung neuer Baugebiete einsetzen und den Radweg zwischen Holthausen und Laer möglichst zügig verwirklichen.

„Ich möchte eine Koalition der Vernunft“, erklärte Maier, dass er inzwischen auch das Gespräch mit der CDU-Fraktion gesucht habe, was sehr positiv verlaufen sei.

Und wie gefällt ihm sein neues Büro? „Mein Einrichtungsstil ist es nicht unbedingt, denn ich mag es lieber heller und klarer“, räumt der Verwaltungschef ein. Doch wie seine Vorgänger, wie beispielsweise Dieter Kolvitz, Dr. Hans-Jürgen Schimke und Detlev Prange will er den Holzschreibtisch – dabei handelt es sich um ein Erbstück – in Ehren halten.

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