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„Ein frischer Wind weht durch Laer“

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„Ein frischer Wind weht durch Laer“, stellte Birgit Neyer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) fest, als sie ins Ewaldidorf kam, um Bürgermeister Peter Maier zu besuchen. Gemeinsam ging es dann zur Firma „VOMO“.

Mittwoch, 15.06.2016, 22:06 Uhr

Machten einen Rundgang durch den „VOMO“-Betrieb an der Borghorster Straße (v.l.): Birgit Neyer, Klemens Mormann, Peter Maier und Jan Voß.  
Machten einen Rundgang durch den „VOMO“-Betrieb an der Borghorster Straße (v.l.): Birgit Neyer, Klemens Mormann, Peter Maier und Jan Voß.   Foto: Rainer Nix

„Ein frischer Wind weht durch Laer “, stellte Birgit Neyer , Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) fest, als sie ins Ewaldidorf kam, um Bürgermeister Peter Maier zu besuchen und sich mit seiner Politik vertraut zu machen. Der Nachfolger von Detlev Prange ist Bau- und Wirtschaftsingenieur, stammt aus Bayern und wurde Ende September 2015 in sein Amt gewählt.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister besuchte Neyer die Firma „VOMO-Leichtbautechnik GmbH & Co. KG“ an der Borghorster Straße, um sich dort ein Bild der Situation der Wirtschaft vor Ort zu verschaffen. Das rund 20 Mitarbeiter starke Unternehmen produziert ultraleichte, konfektionierte Leichtbauplatten für diverse Anwendungszwecke und wird von Jan Voß sowie Klemens Mormann geleitet.

„Wir haben hier viele leistungsstarke Betriebe“, betonte Maier, der auf einen guten Branchenmix setzt. Er engagiert sich für die Ansiedlung mittelständischer Firmen, nicht zuletzt auch um den Laerern die Möglichkeit eines Arbeitsplatzes vor Ort zu sichern. Die WESt-Geschäftsführerin und der Bürgermeister gewannen einen Eindruck, was die Wirtschaft vor Ort bewegt.

Mit der Geschwindigkeit des Internets an ihrem Firmenstandort sind die VOMO-Gesellschafter nicht zufrieden. „Es dauert viel zu lange, Daten über das Netz auszutauschen“, beklagen sie. „Wir arbeiten am Ausbau des Glasfasernetzes“, versprach Maier, der diese Klage sicher nicht zum ersten Mal hörte. Auch Neyer nimmt die Kritik mit in das WESt-Büro und schaut, ob die Gemeinde in dieser Sache auch von ihrer Seite unterstützt werden kann.

Ein weiteres großes Thema ist die „Digitalisierung“. Dieser Entwicklung kann sich kein Unternehmen verschließen, waren sich alle einig. Im Prinzip geht es darum, Produktions- und Kommunikationsprozesse in wachsendem Maße elektronisch zu steuern. Dazu sollten allgemein eine Reihe von Voraussetzungen geschaffen werden. Unter anderem müsse der Kosten-/Nutzeneffekt für die Unternehmer transparenter werden, in der Belegschaft müsse die Kompetenz zur Bedienung entsprechender Computer wachsen.

„Wir haben im Laufe der Zeit ein Verständnis für das Thema Digitalisierung aufgebaut“, sagte Voß. „Es geht darum, mit der Digitalisierung in den Betrieben anzufangen, Erfahrungen zu sammeln, Prozesse zu optimieren und schließlich in die nächste Phase einzutreten“, brachte es Neyer auf den Punkt.

„In Laer Bürgermeister zu sein ist politisch eine Herausforderung“, antwortete Maier unverblümt auf die Frage, was ihn in 2015 zur Kandidatur bewegt habe. Doch gerade das mache den Job für ihn so interessant. Gleichzeitig lässt er keinen Zweifel daran, dass die Gemeinde ein attraktiver Unternehmensstandort ist und für seine ihre Bewohner ein Ort mit hoher Lebensqualität.

Der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt steht Peter Maier positiv gegenüber, betont aber auch: „Es wird sich zeigen, welchen praktischen Nutzen uns die Unterstützung durch die WESt hier in der Gemeinde Laer bringt“.

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