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„Der wird nicht belegt“

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Kritik gab es in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung, Tourismus und Marketing am Standort des neuen Wohnmobil-Stellplatzes am Münsterdamm. So bezeichnete Christdemokrat Norbert Surmund den Platz als wenig geeignet. Dass es sich dabei um ein Provisorium für zunächst einmal zwei Jahre handelt, gab der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thieman, zu bedenken.

Samstag, 08.04.2017, 03:04 Uhr

Der Vorsitzende des Dorfmarketingvereins, Hans Wiens, Verwaltungsmitarbeiterin Anne Gehling vom Fachbereich Infrastruktur und Bauen und der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann, hatten den neuen Stellplatz für Wohnmobile während eines Pressetermins am 14. März der Öffentlichkeit präsentiert.  
Der Vorsitzende des Dorfmarketingvereins, Hans Wiens, Verwaltungsmitarbeiterin Anne Gehling vom Fachbereich Infrastruktur und Bauen und der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann, hatten den neuen Stellplatz für Wohnmobile während eines Pressetermins am 14. März der Öffentlichkeit präsentiert.   Foto: NIx

Kritik am Standort des erst kürzlich eingerichteten Wohnmobil-Stellplatzes bei Smeddinck am Münsterdamm (wir berichteten) übte Norbert Surmund während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Dorfentwicklung , Tourismus und Marketing.

„Der wird nicht belegt“, prophezeite der Christdemokrat. Er sei selbst seit 45 Jahren Camper und wisse, wovon er rede. Wichtig sei den Urlaubern mit Mobil primär eine ruhige Lage. Die meisten von ihnen seien autark und bräuchten keinen Strom- oder Wasseranschluss. Er verstehe auch nicht, warum die Gemeinde nicht auf den Vorschlag eines zweiten Anbieters im Außenbereich reagiert habe.

Dass es sich beim Standort auf dem Parkplatz der Altdeutschen Schänke von Gastwirt Josef Smeddinck Smeddinck am Münsterdamm um ein Provisorium handelt, das zunächst einmal auf zwei Jahre begrenzt sei, erklärte der Geschäftsführer des Dorfmarketingvereins, Gerrit Thiemann . Er wisse, dass der Platz am Münsterdamm nicht ideal sei, doch dieser sei der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt worden, was ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sei.

Den in der Diskussion befindlichen Standort am Schul- und Sportzentrum hätten die Verantwortlichen verworfen, da sie Probleme mit dort befindlichen Einrichtungen befürchtet hätten. Weil es für die Kommune zu teuer gewesen wäre, hätten sie auch einen möglichen Platz im Außenbereich abgelehnt. „Die Gemeinde hätte dort mindestens 30 000 Euro investieren müssen“, begründete der Geschäftsführer. Diese Summe – vermutlich sogar mehr – gäbe der Haushalt nicht her, betonte Bürgermeister Peter Maier. „Man muss sich auch fragen, welchen Nutzen die Gemeinde von diesem Stellplatz hat“, gab Kämmerer Thorsten Brinker hinsichtlich der Zahlen zu bedenken.

Freidemokrat Felix Hünker regte an, die Sache einem Privatinvestor zu überlassen. Das funktioniere in anderen Orten auch.

Der Bürgermeister versprach dem Fachgremium, das Gespräch mit dem Anbieter zu suchen.

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