Kegeln
Viele Talente im „K.S.C. 67 Laer“

Laer -

Aus dem am 29. März 1963 gegründeten Kegelclub „Das letzte Holz“ erwuchs schnell das Interesse, auch einen Sportkegelclub in Laer zu gründen. Franz Laubrock war der Initiator und Wegbereiter für die Gründung im Jahr 1967. Ihm folgten Kurt Veltrup, Günter Flüchter, Edi Marks, Dieter Becker und Hermann Nolte. Willi Reisch, Lutz Denkler und Günter Veltrup stießen als Nächste hinzu. Im September 1967 starteten die Gründungsmitglieder in die erste Meisterschaftssaison.

Mittwoch, 03.05.2017, 18:05 Uhr

Die Kegelsportfamilie des KSC 67 Laer im Jubiläumsjahr 2017. Die Gründungsmitglieder hoffen, dass es auch künftig mit ihrem Club weitergeht.
Die Kegelsportfamilie des KSC 67 Laer im Jubiläumsjahr 2017. Die Gründungsmitglieder hoffen, dass es auch künftig mit ihrem Club weitergeht. Foto: Heinrich Lindenbaum

„Wir blicken heute auf erfolgreiche fünf Jahrzehnte zurück, die uns viele Highlights und unvergessene Stunden gebracht haben. Wir wollen aber auch nicht vergessen in die Zukunft zu schauen. Es wird sich im nächsten Jahr entscheiden, wie es mit dem KSC 67 Laer weitergeht“, so Vorsitzender Franz Wessels und Gründungsmitglied Kurt Veltrup in einem Grußwort und einem Rückblick an die wechselvolle Geschichte des Sportclubs.

Aus dem am 29. März 1963 gegründeten Kegelclub „Das letzte Holz“ erwuchs schnell das Interesse, auch einen Sportkegelclub zu gründen. Franz Laubrock war der Initiator und Wegbereiter für die Gründung im Jahr 1967. Ihm folgten Kurt Veltrup, Günter Flüchter, Edi Marks, Dieter Becker und Hermann Nolte. Willi Reisch, Lutz Denkler und Günter Veltrup stießen als Nächste hinzu. Im September 1967 starteten die Gründungsmitglieder in die erste Meisterschaftssaison. Eine erfolgreiche Ära nahm ihren Lauf. Auf Veranlassung des DKB, dass alle Vereine sportgerechte Vereinsnamen führen müssten, einigten sich die Mitglieder, ab dem 1. Januar 1971 unter dem Namen „K.S.C. 67 Laer“ zu kegeln.

Die Erfolge stellten sich bald ein. Schon im zweiten Jahr gelang der Aufstieg in die Bezirksliga, später wurde sogar in der Oberliga gekegelt. Ein Highlight in den vergangenen 50 Jahren war die Eröffnung des „Münsterland-Kegel-Centers“ mit vier Bahnen am 26. August 1975 im „Haus Veltrup“. Mit der Erweiterung der Kegelbahnen konnte auch das „1. Münsterland-Turnier“ durchgeführt worden, das zehn Jahre auf den Bahnen durchgeführt wurde. Damen- und Herrenmannschaften von der Kreisliga bis zur Bundesliga mit namhaften Auswahlspielern und sogar Deutsche Meister gaben ihr Stelldichein. In Erinnerung ist auch die Deutsche Meisterschaft der männlichen B-Jugend mit Jochen Haves, Guido Bertling, Jürgen, Kurt und Uwe Veltrup, der zudem noch Einzelsieger wurde. Das war der Anfang einer wahren Titelflut. 1984 folgte dann noch Marita Veltrup als Deutsche Meisterin der weiblichen Jugend „B“.

Im KSC wuchs das Kegelinteresse weiter. Es konnten sogar vier Mannschaften gemeldet werden. Die Laerer wurden oft um die Vielzahl ihrer Talente beneidet.

Die Kegler haben in all den Jahren den KSC mit guten Erfolgen und Siegen ausgezeichnet. Den Aufstieg bis in die Oberliga, mehrmaliger Sieger im KV-Pokal, gute Platzierungen bei Stadt- und Gaumeisterschaften bis zur Westdeutschen, zuletzt sogar mit der Mannschaft Michael Reisch, Thomas Veltrup, Lars Abbenhaus und Rudi Diekmann im Pokalfinale 2016 und 2017. Noch viele andere Namen müssten erwähnt werden, wenn es darum geht, den Erfolg der Laerer Kegler genauer darzustellen.

Über 30 Jahre waren die Verantwortlichen des KSC auch für die Durchführung der Kegel-Dorfmeisterschaften in der Gemeinde Laer verantwortlich.

Ohne den KSC 67 hätte in Laer etwas gefehlt, dann wäre das Leben von vielen Kegelsportfans nicht so ereignisreich und spannend verlaufen. „Wir hoffen, dass der KSC weiter lebt und auch in der Zukunft noch Bestand hat“, ist der Wunsch der Gründungsmitglieder und der gesamten Sportkeglerfamilie.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4807432?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F4849485%2F4973741%2F
Nachrichten-Ticker