Flurbereinigung
Grundstücke werden neu geordnet

Laer/BillerbecK/Münster -

Nach umfangreichen Planungen werden die Grundstücke in den beiden Flurbereinigungsverfahren „Langenhorst-Temming“ (Billerbeck-Beerlage) und „Laer-Holthausen“ zeitgleich ab diesem Sommer neu geordnet. Darauf weist die Bezirksregierung Münster in einer Presseverlautbarung hin.Je nachdem welche Feldfrucht auf dem Acker steht, gibt es unterschiedliche Termine für den Besitzerwechsel, teilen die beiden Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften Werner Schulze Esking und Franz Wilmer mit.

Mittwoch, 12.07.2017, 16:07 Uhr

Heinz Böwing (Projektleiter in Laer-Holthausen, l.) und Josef Kalvelage (stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft im Verfahren Laer-Holthausen) zeigen die Übersichtskarte der neuen Grundstücke.  
Heinz Böwing (Projektleiter in Laer-Holthausen, l.) und Josef Kalvelage (stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft im Verfahren Laer-Holthausen) zeigen die Übersichtskarte der neuen Grundstücke.   Foto: Bezirksregierung Münster

Nach umfangreichen Planungen werden die Grundstücke in den beiden Flurbereinigungsverfahren „Langenhorst-Temming“ (Billerbeck-Beerlage) und „Laer-Holthausen“ zeitgleich ab diesem Sommer neu geordnet. Darauf weist die Bezirksregierung Münster in einer Presseverlautbarung hin.

Je nachdem welche Feldfrucht auf dem Acker steht, gibt es unterschiedliche Termine für den Besitzerwechsel, teilen die beiden Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaften Werner Schulze Esking und Franz Wilmer mit. So beginnt die Neuordnung mit den Flächen für Wintergetreide. Danach folgen die Flächen mit Sommergetreide ab dem 31. August. Die Maisflächen schließen sich am 15. November an, bevor der Übergang des Grünlands am 30. November den Abschluss bildet.

Jeweils einen Tag nach den genannten Stichtagen kann der Neubesitzer die ihm zugeteilte Fläche in Besitz nehmen und ab dann bewirtschaften. Vorher erhält jeder Grundstückseigentümer eine schriftliche Mitteilung über die vorläufige Besitzeinweisung, ergänzt um die Überleitungsbestimmungen sowie entsprechende Grundstücksverzeichnisse und Kartenausschnitte. In den Überleitungsbestimmungen sind die Modalitäten des jeweiligen Besitzübergangs geregelt.

„Die Besitzeinweisung ist ein wichtiger Meilenstein im Ablauf beider Flurbereinigungsverfahren“, erklären die beiden Projektleiter Heinz Böwing und Hans-Ulrich Leesker übereinstimmend. Da dieser Verfahrensschritt für die Teilnehmer des Flurbereinigungsverfahrens eine enorme Bedeutung hat, weist das Duo darauf hin, dass es für Fragen jederzeit zur Verfügung steht. „Besser man klärt Missverständnisse direkt“, so Böwing und Leesker. Sie weisen weiter darauf hin, dass nach der Ernte des Sommergetreides keine Zwischenfrüchte auf den Altbesitzflächen angebaut werden sollten. Dies erschwere den ordnungsgemäßen Übergang der Flächen.

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