Spannender Abend
Der verschwundene Prinz – oder was Marseille mit Steinfurt verbindet

Laer -

Eine große Anzahl von Gästen begrüßte der Vorsitzende des Freundeskreises Guénange, Bernhard Potthoff, zum Weinabend im Haus Rollier. „Der verschwundene Prinz oder was Marseille (Südfrankreich) mit Steinfurt verbindet“ war das Thema, zu dem Annette Hagemann vortrug. Sie zeigte eine Dokumentation und einen Film „Der verschollene Prinz“, der von Schülern des Gymnasiums Arnoldinum in Burgsteinfurt in die deutsche Sprache übersetzt wurde.

Donnerstag, 30.11.2017, 16:11 Uhr

Gemütlich und lebhaft ging es b eim letzten Weinabend in 2017 des Freundeskreis „Guenange“ im Haus Rollier zu.
Gemütlich und lebhaft ging es b eim letzten Weinabend in 2017 des Freundeskreis „Guenange“ im Haus Rollier zu.

Eine große Anzahl von Gästen begrüßte der Vorsitzende des Freundeskreises Guénange, Bernhard Potthoff , zum Weinabend im Haus Rollier. „Der verschwundene Prinz oder was Marseille (Südfrankreich) mit Steinfurt verbindet“ war das Thema, zu dem Annette Hagemann vortrug.

Sie zeigte eine Dokumentation und einen Film „Der verschollene Prinz“, der von Schülern des Gymnasiums Arnoldinum in Burgsteinfurt in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Dabei handelt es sich um die Suche französischer Forscher nach dem weltberühmten Autor des „Kleinen Prinzen“ und Piloten, Antoine des Saint Exupéry und den erstaunlichen Entdeckungen vor der Ile de Riou, südöstlich von Marsaille. Er war am 31. Juli 1944 von Korsika zu einem Aufklärungsflug aufgebrochen, von dem er nie zurückkehrte.

Bei den langjährigen intensiven Forschungen wurde schließlich festgestellt, dass am 2. Dezember eine Messerschmidt 109 von einem Feindflug vor Marseille nicht zurückkehrte und der Pilot seither vermisst wurde. Sein Name: Alexis Prinz zu Bentheim und Steinfurt, der ältere Bruder von Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt.

Dieser erste Einsatz des 21-Jährigen war zugleich sein letzter. „Ein bizarrer Zufall hat die beiden Männer im Abstand von acht Monaten an exakt derselben Stelle ins Meer stürzen lassen“, heißt es in einem Pressetext des Freundeskreises. Die Forschungen waren ein Paradebeispiel für deutsch-französische Freundschaft, die mit der hiesigen Region zu tun hat.

Als Überraschung hatte eine aus Frankreich stammende Besucherin das traditionelle Weihnachtsgebäck „Buche de Noel“ mit einer süßer Maronenfüllung zubereitet, das übersetzt „Weihnachts-Baumstamm“ heißt und wie ein solcher dekoriert ist. Mit einem Dank an alle, die zur Gestaltung des Abends beigetragen und für das leibliche Wohl gesorgt haben, verabschiedete der Vorsitzende nach einigen gemütlichen und lebhaften Stunden die Gäste.

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