Wege der Kirchengemeinde
Wohin strebt die Kirchengemeinde?

Laer -

Auf der Suche nach neuen Wegen, um den geänderten Lebensverhältnissen der Menschen gerecht zu werden, ist die Steuerungsgruppe, die den Pastoralplan für die Kirchengemeinde Hll. Brüder Ewaldi Laer-Holthausen-Beerlage erarbeitet. Sie besteht aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften des Kirchenvorstandes und des Gemeinderates. Sie wollen das Ergebnis ihrer Arbeit am 17. Juni (Sonntag) den Gläubigen vorstellen.

Donnerstag, 22.02.2018, 07:02 Uhr

Während eines Gremientag am 25. März 2017 in Hansel haben sich die Teilnehmer der Steuerungsgruppe auch mit der Sozialraumkarte beschäftigt. Zum Abschluss des Tages wurde das Ergebnis reflektiert.
Während eines Gremientag am 25. März 2017 in Hansel haben sich die Teilnehmer der Steuerungsgruppe auch mit der Sozialraumkarte beschäftigt. Zum Abschluss des Tages wurde das Ergebnis reflektiert.

„In unserer Arbeit steckt schon viel Herzblut“, sagen die Mitglieder der Steuerungsgruppe zur Vorbereitung des Pastoralplanes für die Kirchengemeinde Hll . Brüder Ewaldi Laer-Holthausen-Beerlage. In dieser Gruppe arbeiten neben den Hauptamtlichen die Ehrenamtlichen aus Kirchenvorstand und Pfarreirat zusammen, um den Weg der Pastoralplanung zu strukturieren und Ergebnisse zu bündeln. Begleitet wird die Steuerungsgruppe durch zwei externe Moderatoren, Cornelia Bolle-Severin und Christoph Speicher vom Generalvikariat Münster. Der Pastoralplan soll ein Leitfaden sein, wie es in den nächsten Jahren mit der Kirche vor Ort weitergeht.

Seit dem 9. Februar 2017 treffen sich Pastor Andreas Ullrich , Paltiha Löher, Markus Lammers, Marianne Holstein, Heidrun Schleusener, Jeannette Hagenhoff, Ruth Feldhaus-Hermes, Andrea Große Lordemann, Silke Himker, Elmar Lengers, Clemens Hullermann, Christian Himker und Heinrich Lindenbaum regelmäßig. Vor dem Hintergrund, dass sich die Lebenswirklichkeit der Menschen in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert, befassen sie sich mit der Thematik. Die Kirche erreicht weniger Menschen als früher: Auch in Laer, Holthausen und der Beerlage sind „volkskirchliche Selbstverständlichkeiten“ des „katholischen Milieus“ zu einem großen Teil verschwunden, geben die Beteiligten zu bedenken.

„Wozu dieses Papier? Was ist unsere Vision, was sind unsere Ziele? Wie können wir diese Ziele mit den vorhandenen Möglichkeiten erreichen?“, lauten nur einige der Fragen, mit denen sich die Runde befasst. Um einen lokalen Pastoralplan entwickeln zu können, braucht es die Bereitschaft, sich auf die verschiedenen Problematiken einzulassen. „Sind wir bereit, unter Umständen unsere Seelsorge zu verändern, damit wir als Kirche vor Ort (besser) dazu beitragen, dass Leben in Fülle gelingen kann?“, lautet eine der zentralen Fragen.

Das Ergebnis der Arbeit sollte den Gemeindemitgliedern ursprünglich in einer Veranstaltung am kommenden Sonntag (25. Februar) vorgestellt werden. Durch die Neuwahl des Pfarreirates muss dieser Termin allerdings verschoben werden, da noch weitere Informationen und Abstimmungen erforderlich sind. In einer gemeinsamen Sitzung mit der Steuerungsgruppe und dem Pfarreirat am 15. März (Donnerstag) sollen noch einmal alle bis hierher erarbeiteten Ergebnisse, aber auch noch die offenen Fragen erörtert werden.

Als neuer Termin für einen Pfarrkonvent (Generalversammlung) ist der 17. Juni (Sonntag) vorgesehen. Nach dem Hochamt beginnt um 11.45 Uhr dann die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss im Pfarrzentrum. Dort sollen dann die bisherigen Ergebnisse vorgestellt werden, aber auch die Frage „Wie will ich, wie wollen wir hier vor Ort Kirche sein?“ beantwortet werden.

Als kreativ und offen beschreibt Pastor Ullrich die Arbeit der Gremien und so seien auch die bisherigen Ergebnisse „visionär im positiven Sinne“. „Der Pastoralplan soll die Situation unserer Pfarrei beschreiben, wie die Menschen hier leben und was sich in den letzten Jahren verändert hat und benennt die Schwerpunkte in den nächsten Jahren. Konkret soll die Entwicklung des Pastoralplanes den Dreischritt von Sehen-Urteilen-Handeln erkennen lassen“, erklärt der Seelsorger.

Beispielsweise betrachtet die Steuerungsgruppe die sonntäglichen Gottesdienste weiterhin als Grundlage aller Feiern, „aber wir müssen mit den Formen für verschiedene Zielgruppen experimentieren“, heißt es aus der Run de. In den vergangenen Jahren habe sich schon einiges positiv entwickelt. Durch persönliche Ansprache und Nutzung der vorhandenen Medien würden auch andere Personen und Gruppen angesprochen.

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