Zukunftstag
„Weit voran – mit klarem Blick“

Laer -

Um die Zukunft der Pfarrgemeinde Heilige Brüder Ewaldi geht es am kommenden Sonntag (17. Juni). Dann laden Pfarrer Andreas Ullrich und der Pfarreirat alle Gläubigen aus Laer und Holthausen dazu ein, am lokalen Pastoralplan mitzuarbeiten, der Orientierung für die weitere Arbeit geben soll. Los geht es mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Ein gemeinsames Mittagessen im Pfarrzentrum schließt sich an, bevor der Dialog beginnt.

Donnerstag, 14.06.2018, 17:00 Uhr

Pfarrer Andreas Ullrich (l.), der Pfarreirats-Vorsitzende Clemens Hullermann und seine Stellvertreterin Ruth Feldhaus-Hermes laden am kommenden Sonntag (17. Juni) um 12.30 Uhr zum Zukunftstag ins Pfarrzentrum ein.
Pfarrer Andreas Ullrich (l.), der Pfarreirats-Vorsitzende Clemens Hullermann und seine Stellvertreterin Ruth Feldhaus-Hermes laden am kommenden Sonntag (17. Juni) um 12.30 Uhr zum Zukunftstag ins Pfarrzentrum ein. Foto: abi

Die Zeiten, in denen die Kirchengemeinden St. Marien und St. Bartholomäus eigenständig waren und jede ihren eigenen Pfarrer hatte, sind längst vorbei. Seit der Fusion zur Seelsorgeeinheit Heilige Brüder Ewaldi gibt es auch nur noch einen Kirchenvorstand und einen Pfarreirat.

Keine Frage, die Bündelung der Kräfte schont Personalressourcen und hat die Gläubigen in beiden Ortsteilen enger zusammenwachsen lassen. Doch, wohin strebt die Pfarrgemeinde auf Dauer und was wünschen sich ihre Mitglieder von den Verantwortlichen? „Wie kann die Kirche vor Ort lebendig bleiben und der Dialog mit den Gemeindemitgliedern gelingen?“

Diese und andere Fragen wollen Andreas Ullrich als leitender Pfarrer und der Pfarreirat im Rahmen eines Zukunftstags mit möglichst vielen Besuchern klären. Dazu laden sie am kommenden Sonntag (17. Juni) unter dem Motto „Weit voran – mit klarem Blick“ ins Pfarrzentrum ein. Dort gibt es nach dem Gottesdienst, der um 10.30 Uhr in der Bartholomäuskirche beginnt, gegen 12.30 Uhr einen Imbiss, bevor die Diskussion startet.

„Wir sind ein lebendiger Organismus und kein toter Baum, an dem die Äste und Blätter abfallen“, gibt Clemens Hullermann zu bedenken, dass die Kirche sich im ständigen Wandel befindet, der zusammen mit den Gemeindemitgliedern gelebt und gestaltet werden will. Dabei hilft der Pastoralplan des Bistums Münster, der den Gläubigen als Kirche vor Ort Orientierung für die Zukunft geben soll.

Eine Steuerungsgruppe (dabei handelt es sich um einen Arbeitsausschuss des Pfarreirates) macht sich bereits seit März 2017 Gedanken, wie dieses Instrument lokal gestaltet werden kann. Dazu gab es einen Gremientag in Hansel, der unter dem Motto „Sehen, urteilen, handeln“ stand. Dort haben die Beteiligten eine Bestandsaufnahme gemacht und Analyse betrieben.

Dass es eine Differenz zwischen dem Anspruch mancher Gläubigen auf der einen Seite und der Wirklichkeit des Seelsorgeteams auf der anderen Seite gibt“, macht Pfarrer Ullrich deutlich. So sei es heute nicht mehr zu leisten, beispielsweise Mai- oder Fastenandachten gleichzeitig in beiden Kirchen anzubieten, setzt der Seelsorger viel mehr auf den Wechsel zwischen Laer und Holthausen. „Wir müssen neue Formate entwickeln“, betont der Seelsorger.

„Es wird nicht unbedingt schlechter, aber anders“, meint Ruth Feldhaus-Hermes, die Zweite Vorsitzende des Pfarreirates ist. „Wir wollen den Blick öffnen und nicht immer die Gleichen bedienen“, fügt Clemens Hullermann hinzu. Ihm und seinen Mitstreitern ist es wichtig, dass möglichst viele der insgesamt rund 4800 Katholiken, die Laer und Holthausen zusammen zählen, mitzunehmen. Gemeinsam mit ihnen möchte der Pfarreirat Visionen entwickeln, aus dem ein Leitbild entstehen soll. Dabei gehe es auch um Nachhaltigkeit.

„Bis zum Fußballspiel sind wir fertig“, kündigt Ruth Feldhaus-Hermes an, dass der Zukunftstag gegen 15 Uhr enden soll.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5818321?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F
Toter aus dem Kanal geborgen
Einsatz im Stadthafen: Toter aus dem Kanal geborgen
Nachrichten-Ticker