„Energetische Stadtentwicklung“: Laer beteiligt sich jetzt doch
Hauptausschuss stimmt für Förderantrag

Laer -

Im Umweltausschuss gab es am Montagabend keine Mehrheit für eine Teilnahme der Gemeinde am Klimaschutzprojekt „Energetische Stadtentwicklung“ (wir berichteten). In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses sahen die Politiker dies anders und stimmten letztlich dafür, dass die Gemeinde sich an dieser „Quartiersentwicklung“ beteiligt.

Freitag, 30.11.2018, 17:00 Uhr

Ein Grund für die Zustimmung sind die Finanzen: Zunächst war die Gemeinde von Kosten in Höhe von 5000 Euro ausgegangen. Doch, so Kämmerer Thorsten Brinker , werden jetzt nur noch rund 2000 Euro benötigt.

Hinter dem Projekt verbirgt sich die Idee, nicht nur einzelne Gebäude energetisch zu sanieren, sondern Teilbereiche des Gemeindegebietes, sogenannte Quartiere. Prinzipiell spart die energetische Gebäudesanierung Energiekosten und senkt den Ausstoß von Kohlendioxid. Das Förderprogramm soll dabei die Umsetzung von „Quartierskonzepten“ unterstützen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt einen Zuschuss von 65 Prozent der Projektkosten. Der Kreis Steinfurt hat bereits erfolgreich einen Sammelantrag für sieben Kommunen gestellt. Laer könnte sich dem Verfahren anschließen.

Die Quartiersentwicklung würde über den beim Kreis Steinfurt angesiedelten Verein „energieland2050“ koordiniert. Vor Ort wäre Klimaschutzmanager Daniel Matlik zuständig.

„Ein mögliches Laerer Quartier wäre der Ortskern. Energetische Stadtentwicklung wäre hier sinnvoll“, so Klimaschutzmanager Daniel Matlik, der das Projekt vorgestellt hatte.

„Durch dieses Förderprogramm können wir mit wenig Geld viel bewirken und Investitionen anstoßen. Es dient nicht nur dem Umwelt- und Klimaschutz, sondern fördert auch die heimische Wirtschaft“, ist Bürgermeister Peter Maier froh, dass der Ausschuss dafür Grünes Licht gab. Jetzt muss abschließend der Rat darüber entscheiden.

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