Klein, aber besonders fein
Internationales Flair und Vielfalt

Laer -

Internationales Flair gab es beim Laerer Weihnachtsmarkt am Wochenende im und rund um das Rathaus. Dort wurde den Besuchern ein vielfältiges Angebot präsentiert. In Anbetracht des regnerischen Wetters waren die Stände drinnen ein besonderer Anziehungspunkt. Zum Verweilen im Pfarrzentrum lud der Vergissmeinnicht-Verein und zum Früh- und Dämmerschoppen der Heimatverein ins Haus Rollier ein.

Sonntag, 09.12.2018, 09:10 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 16:37 Uhr
Die Mädchen und Jungen der Kindergärten übernahmen das Schmücken der Weihnachtsbäume.
Die Mädchen und Jungen der Kindergärten übernahmen das Schmücken der Weihnachtsbäume.

Pünktlich gab Dorfmarketing-Geschäftsführer Gerrit Thiemann am Samstag um 14.30 Uhr auf dem Laerer Rathausplatz den Startschuss zum Weihnachtsmarkt. Ungeduldig warteten die Mädchen und Jungen sämtlicher Kindergärten schon auf ihren Einsatz. Ihre Aufgabe war es zunächst, die Weihnachtsbäume bunt zu schmücken. „Wenn Ihr fertiggearbeitet habt, gibt es Süßigkeiten und etwas zu trinken“, versprach Thiemann. Das spornte an, doch die Kleinen hatten ohnehin großen Spaß daran, Kugeln und andere Accessoires an die Tannenzweige zu hängen.

Sehr viele Vereine und Gruppierungen brachten sich wieder ein und sorgten für ein attraktives Programm. Syrische Flüchtlinge und vietnamesische Pflegekräfte, seit kurzem Laerer Neubürger, bereicherten die umfangreiche Speisekarte auf dem Weihnachtsmarkt. Da gab es kulinarisch viel Neues zu entdecken.

Wer hat schon einmal „Che troi nuoc“ gegessen, wohinter sich köstliche Reisbällchen gefüllt mit Mungobohnenpaste, gebadet in Wasser, Zucker und Ingwer, garniert mit Sesam und Kokosmilch verbergen? Selbstverständlich schmeckten auch die selbst gebrannten Mandeln von Madrigalschor-Mitgliedern lecker, ebenso die zubereiteten Speisen des TuS Laer, der Vereinigten Schützen und der Kolpingsfamilie.

Kreativität wurde groß geschrieben. Der Henrich-Valck-Kindergarten bot an einem Stand Bilder und Betengel an. Holzengel-Stelen, Krippen, handgefilzte Dinge, Teddys, Handarbeiten, Bilder im alten Speicher, Porzellanmalerei – die Liste der Attraktionen, die viel Dekorationspotenzial für das nahende Weihnachtsfest enthielten, war lang.

Erfreulich empfanden die Besucher, dass es auch im Rathaus und im Speicher so Vieles zu Entdecken gab. Positiver Nebeneffekt: So bestand die Möglichkeit, ein wenig außerhalb des feuchten Wetters zu verschnaufen und dabei viele Anregungen mitzunehmen. Willkommene Abwechslung bot auch der Früh- und Dämmerschoppen im Haus Rollier, den der Heimatverein anbot.

Ein guter Platz zum Verweilen war die Cafeteria des Vereins „Vergissmeinnicht Kinder in Not“. Wer sich in geselliger Runde Kaffee und Kuchen schmecken ließ, tat außerdem noch ein gutes Werk, da der Erlös einem caritativen Zweck zufließt.

Neben dem Konzert des Blasorchesters am Sonntag hoben sich die Organisatoren einen Höhepunkt des Weihnachtsmarktes als Schlussakkord auf: Den Besuch von St. Nikolaus und Knecht Ruprecht am späten Nachmittag.

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