Es geht voran
Entscheidende Weichen gestellt

Laer-HOlthausen -

Der Bürgerradwegeverein in Holthausen hat während seiner Jahreshauptversammlung bei Daßmann entscheidende Weichen für die Realisierung des lange geforderten Radweges zwischen Holthausen und Laer gestellt. So bestätigten die Mitglieder das bewährte Vorstandsteam mit dem Vorsitzenden Bernd Berg an der Spitze. Dieses soll auch die Verantwortung tragen, wenn es an die Umsetzung geht.

Freitag, 11.01.2019, 18:00 Uhr
Bürgermeister Peter Maier (2.v.l.) hatte den Vereinbarungsentwurf mitgebracht. Diesen nahm Vorsitzender Bernd Berg (2.v.r.) im Beisein des Zweiten Vorsitzenden, Jochen Korves (3.v.r.), Schriftführer Friedhelm Knitt (l.) und Kassierer Christoph Wilmer entgegen.
Bürgermeister Peter Maier (2.v.l.) hatte den Vereinbarungsentwurf mitgebracht. Diesen nahm Vorsitzender Bernd Berg (2.v.r.) im Beisein des Zweiten Vorsitzenden, Jochen Korves (3.v.r.), Schriftführer Friedhelm Knitt (l.) und Kassierer Christoph Wilmer entgegen.

Die weiteren entscheidenden Weichen für den Bürgerradweg, dem sich der Anfang November 2016 gegründete Verein voll und ganz verschrieben hat, wurden während der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend im voll besetzten Saal des Landgasthofs Daßmann in Holthausen gestellt. Dabei zeigte sich, dass die Mitglieder auch die nächsten Schritte mit dem bewährten Vorstandsteam gehen wollen. So bestätigten die Versammelten Bernd Berg als Ersten Vorsitzenden und Jochen Korves als dessen Stellvertreter sowie Kassierer Christoph Wilmer und Schriftführer Friedhelm Knitt in ihren Ämtern. Die Wahlen erfolgten per Handzeichen, was den Veranstaltungsfluss beschleunigte.

In dessen Verlauf überreichte Bürgermeister Peter Maier einen Entwurf des Vereinbarungsvertrags, der die Modalitäten zur Umsetzung der Maßnahme zwischen der Kommune und dem Verein regelt. „Es hängt einiges davon ab, dass Ihr alle mit im Boot seid“, appellierte Vorsitzender Bernd Berg an das Plenum, den Verantwortlichen „Rückendeckung“ zu geben.

Die 77 Mitglieder haben nun erst einmal die Gelegenheit, in Ruhe das Regelwerk zu studieren. Während einer außerordentlichen Versammlung Anfang März sollen sie dann entscheiden, ob sie ihm zustimmen können. Noch bis zum 31. März hat die Gemeinde die Projektsteuerung inne. Für die stete Hilfe bei den umfangreichen Vorarbeiten dankte der Bürgermeister allen Beteiligten sowie den betroffenen Landwirten und Grundstücksbesitzern, die alle gleich behandelt worden seien und den angestrebten Ringtausch ermöglicht hätten. Namentlich lobte der Bürgermeister unter anderem besonders Theo Wehmeyer für seine unermüdliche Unterstützung.

Wie Bauamtsleiter Stefan Wesker erklärte, geht die Zuständigkeit der Projektverwaltung,– steuerung und -management zum 1. April an den Verein über. Mit der anvisierten Fertigstellung im Oktober ist die Übergabe des Radwegs an den Straßenbetrieb geplant, der dann die Unterhaltung übernimmt. Dass dieser Wert auf höchste Qualität legt, erklärte Peter Maier. Wie er erläuterte, verläuft der geplante Geh- und Radweg parallel zur Landstraße 550 und schließt direkt an der Haltestelle der Schnellbuslinie S 70/S 71 nach Münster an. Durch seine Breite von 2,50 Meter und durch LED-Lampen im Abstand von jeweils 50 Meter beleuchtet, böte der Geh- und Radweg die „optimale Sicherheit“.

„Wir brauchen gute Qualität und der Preis muss stimmen“, betonte Vorsitzender Berg, der auf das Risiko mit den Baukosten hinwies. Um diese in Grenzen zu halten und damit die Maßnahme gut läuft, regte der Vorstand an, einen Bauablaufleiter einzusetzen. Bernd Berg, Norbert Rikels und Palitha Löher boten an, sich diese Aufgabe zu teilen, damit sie auf mehreren Schultern verteilt werden kann.

Dass sich die Finanzlage des Vereins gut entwickelt hat, machte der Kassierer Christoph Wilmer deutlich. Mit dem Einzug der Mitgliedsbeiträge in den nächsten Tagen würde der Verein über ein Plus von 13 000 Euro verfügen. Zudem hätten die Volksbank und die Sparkasse Spenden in Aussicht gestellt und man hoffe auf weitere Sponsoren.

„Die finanziellen Mittel stehen zur Verfügung“, freute sich der Bürgermeister. Von den 510 000 Gesamtkosten, blieben 346 000 Euro zu finanzieren, abzüglich der 165 000 Euro Förderung durch Straßen NRW und 32 000 Euro Förderung durch den Kreis. Abzüglich der Eigenmittel des Vereins ständen dann noch 139 000 Euro offen, die finanziert werden müssten.

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