Optimistischer Ausblick
Wie eine große Familie

Laer -

Aufbruchstimmung herrschte beim Neujahrsempfang, zu dem Pfarrer Andreas Ullrich im Namen der Kirchengemeinde Heilige Brüder Ewaldi in den großen Saal des Pfarrzentrums eingeladen hatte. Dort stimmten sich die Besucher auf das neue Jahr ein. Optimistisch zeigte sich der Gastgeber, was die Zukunft der Kirche und ihrer Gemeinden betrifft.

Montag, 21.01.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 11:22 Uhr
Pfarrer Andreas Ullrich begrüßt die Besucher des Neujahrsempfangs im großen Saal des Pfarrzentrums
Pfarrer Andreas Ullrich begrüßt die Besucher des Neujahrsempfangs im großen Saal des Pfarrzentrums Foto: abi

Die ersten sind schon sehr früh da, um sich gute Plätze zu sichern. Zu diesem Zeitpunkt feiert Pfarrer Andreas Ullrich noch das Hochamt in der Bartholomäuskirche. Dort stellen sich über 40 Kommunionkinder der Gemeinde vor. Zudem wird ein neuer Erdenbürger getauft. Freudige Anlässe, die das Seelsorgeteam in seiner Arbeit beflügeln.

Motivierende Wirkung hat auch der Neujahrsempfang , zu dem die Verantwortlichen der Kirchengemeinde Heilige Brüder Ewaldi Laer-Holthausen-Beerlage jeweils am dritten Sonntag im Januar in den großen Saal des Pfarrzentrums einladen. Dieser füllt sich nach dem Ende der Messe schnell mit zahlreichen Besuchern, die sich gerne an den mit Tulpen dekorierten Tischen niederlassen und über eine Tasse Kaffee sowie später auch über das Mittags-Büfett, das dieses Jahr leider nicht so üppig ausfällt, freuen.

Pfarrer Ullrich nutzt die Gelegenheit zu einem Ausblick. Die Kirche habe eine Zukunft, so lange es Menschen gäbe, die sich für das Land, Europa, die Welt und die Gemeinden einsetzten und sich solidarisch mit anderen zeigten, meint er.

Als „starkes Zeichen der Hoffnung“ bezeichnet der Gastgeber den Einsatz der über 140 Sternsinger im gesamten Gemeindegebiet, die über 11 000 Euro für notleidende Kinder in Peru gesammelt hätten. Das Engagement dieser Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zeige, dass es ihnen nicht egal sei, was aus ihrem Ort und seinen Bewohnern würde. So lange sich evangelische und katholische Christen auf diese Art und andere vielfältige Weise für das Allgemeinwohl einsetzten, habe die Kirche eine Zukunft, auch wenn es manchmal Durststrecken gäbe, die mit Gottes Hilfe überwunden werden müssten. „Ohne Sie wäre die Gemeinde ein ganzes Stück ärmer“, lautet seine Botschaft an jene, die sich im Kirchenvorstand, Pfarreirat oder anderen Gremien und Gruppierungen vor Ort, in Holthausen, Billerbeck oder auf der Beerlage engagieren.

Für eine aktive und bewusste Zukunftsgestaltung steht auch der Pastoralplan, der, wie der Geistliche ankündigt, noch in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Dann muss das, was bisher nur auf dem Papier steht, mit Leben gefüllt werden.

Optimistisch blickt auch Clemens Hullermann in die Zukunft. Der Vorsitzende des Pfarreirats fordert mehr Parität in der Kirche. So sei Ruth Feldhaus Hermes nicht seine Stellvertreterin wie es auf dem Papier stehe. Vielmehr bildeten sie und er ein Doppelgespann, dem das Wohl der Kirchengemeinde sehr am Herzen liege.

Als „Highlight“ in 2018 bezeichnet der Redner die Verstärkung des Seelsorgeteams durch Pastoralreferentin Anne-Marie Eising, die zum 1. März nach Laer gekommen ist. Zusammen bilde man eine Schicksalsgemeinschaft und eine große Familie, die zusammenhalte. Sein besonderer Dank und der des Pfarrers gilt Lennart Naatz und Frank Lienemann. Der Organist und sein Stiefvater tragen mit ihrem Spiel am Klavier und auf dem Saxofon zur musikalischen Begleitung des Neujahrsempfangs bei. Zudem gibt es auch eine Kinderbetreuung.

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