Neuerungen
Disco-Fieber grassiert im „ChilLaer“

Laer -

Flexibel und mit neuen Angeboten reagiert die Leitung des Kinder- und Jugendzentrums auf die Wünsche seiner Besucher. So sind die Öffnungszeiten des offenen Jugendtreffs besonders für die älteren Besucher in den Abendstunden erweitert worden. Zudem plant der Leiter des „ChilLaer“, Patrick Jensen ab Februar unter dem Titel „Night School“ eine Jugend-Disco.

Mittwoch, 23.01.2019, 17:27 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 15:52 Uhr
Die Geschäftsführerin der „Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen“ (diese trägt das Kinder- und Jugendzentrum), Elisabeth Weitershagen, und der Leiter des Jugendzentrums, Patrick Jensen, freuen sich, dass es im „ChilLaer“ so gut läuft und wieder mehr ältere Jugendliche kommen. Um diese weiterhin an die Einrichtung zu binden, wurden jetzt die Öffnungszeiten ausgedehnt. Zudem soll es am 23. Februar (Samstag) erstmals eine Jugend-Disco im Haus geben.
Die Geschäftsführerin der „Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen“ (diese trägt das Kinder- und Jugendzentrum), Elisabeth Weitershagen, und der Leiter des Jugendzentrums, Patrick Jensen, freuen sich, dass es im „ChilLaer“ so gut läuft und wieder mehr ältere Jugendliche kommen. Um diese weiterhin an die Einrichtung zu binden, wurden jetzt die Öffnungszeiten ausgedehnt. Zudem soll es am 23. Februar (Samstag) erstmals eine Jugend-Disco im Haus geben.

Patrick Jensen hat ein gutes Händchen für Jugendliche. Dem gelernten Sozialarbeiter ist es gelungen, auch wieder ältere Besucher ins „ChilLaer“ zu locken. Das bestätigt Elisabeth Weiterhagen. Die Geschäftsführerin der „Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen“, die Trägerin des Kinder- und Jugendzentrums ist, freut sich mit dem Leiter über diese positive Entwicklung.

Zeitweise sei es schwer gewesen, jene Jugendlichen zu erreichen, die weiterführende Schulen außerhalb des Ewaldidorfes besuchen und nachmittags länger unterwegs sind. Doch inzwischen kämen auch die Zwölf- bis 18-Jährigen wieder häufiger zu den offenen Treffs. Diese Tendenz führt die Geschäftsführerin auf die „tolle Ansprache“ ihres Kollegen zurück, der viele Angebote mache, die diese Altersgruppe besonders ansprechen. Um diese Klientel noch mehr ans Haus zu binden, haben die Verantwortlichen die Öffnungszeiten der Einrichtung erweitert.

„Vergangenes Jahr war hier nachmittags zwischen 15 bis 16 Uhr oft tote Hose“, beschreibt der Leiter seine Beobachtung, aus der jetzt die Konsequenz gezogen wird, dass das „ChilLaer“ montags und dienstags von 16 bis 21 Uhr geöffnet hat. Mittwochs bleibt es wie bisher bei 17.30 bis 21 Uhr. „Freitags hatten wir schon länger bis 22 Uhr geöffnet“, beschreibt Elisabeth Weitershagen die zeitliche Ausdehnung in den Abendstunden, mit der man den älteren Jahrgängen gerecht werden will.

Neben den offenen Treffs, bei denen die Besucher Billard spielen, kickern, Playstation „zocken“, tanzen, malen kochen oder einfach nur abhängen können, gibt es auch die festen Angebote. So öffnet das „ChilLaer“ donnerstags unter dem Motto „First Ladies“ von 15 bis 18 Uhr nur für Mädchen ab sechs Jahren, die jedes Mal etwas anderes machen. Verschiedene Angebote gibt es auch für den Kindertreff, der mittwochs von 15 bis 17 Uhr stattfindet.

Weil Patrick Jensen diese Angebote nicht alle alleine leisten kann, steht ihm ein ehrenamtliches festes Team zur Seite, das ihn unterstützt und eigene Angebote macht.

Um den Nachwuchs besser über das Angebot des Jugendzentrums in Laer und des Treffs im Keller des Pfarrhauses in Holthausen zu informieren, gibt die Initative jetzt vier mal im Jahr einen Flyer heraus. Diesem sind neben den Öffnungszeiten und Angeboten auch die Hinweise auf die Highlights und Neuheiten zu entnehmen. So gibt es seit dem neuen Jahr beispielsweise einen „Nerd Abend“, bei dem nur Brettspiele angeboten werden. Aber nicht so etwas wie Mensch ärgere dich nicht, sondern etwas der cooleren Art, schmunzeln die Gastgeber.

Besonders freuen sich Die Beiden auf die erste Jugend-Disco, die unter dem Titel „Night School“ voraussichtlich am 23. Februar (Samstag) von 18 bis 22 Uhr mit allem Zipp und Zapp steigen soll. Unter dem Titel „Digitale Modernisierung“ hat die Initiative dafür Fördermittel beantragt und eine 100-prozentige Zusage bekommen, was rund 3000 Euro bedeutet. Für dieses Geld konnte in die Licht- und Nebelanlage sowie die musikalische Beschallung, aber auch in die Büroausstattung investiert werden.

Sorgen, dass er den Musikgeschmack des Nachwuchses nicht richtig treffen könnte, macht Patrick Jensen sich übrigens nicht, denn erstens singt und spielt er Gitarre in einer Band und zweitens hat sich der jung gebliebene 31-Jährige noch nicht so weit vom Lebensgefühl der Jugend entfernt. Zudem will er die Wünsche der Disco-Besucher im Vorfeld abfragen und eine Playliste erstellen.

Bei so viel Aufwand und Mühen schon bei der Vorbereitung dürfte während der Premierenveranstaltung, der viele Jugendliche bereits entgegenfiebern, eigentlich nichts schief gehen.

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