Anspruch auf den Meister
Alle wollen „ihren Meister“

Laer/Horstmar -

„Scharf“ auf den Eintrag des Westfalen-, NRW- und Deutschen Meisters 2018 im Diskuswurf in der Altersklasse M15 sowie des Westfalen- und NRW-Meisters im Speerwurf, Marcel Reisch, ins Goldene Buch der Gemeinde war Laers Bürgermeister Peter Maier. Schließlich stammt der erfolgreiche 15-Jährige, der beim TuS Germania Horstmar trainiert, aus dem Ewaldidorf. Dort lebt er auch mit seinen Eltern.

Freitag, 01.02.2019, 18:00 Uhr
Im Beisein der Eltern und Großeltern sowie seiner Trainerin Fenja Gude hat sich der Mehrfachmeister Marcel Reisch zur Freude von Bürgermeister Peter Maier ins Goldene Buch der Gemeinde Laer eingetragen.
Im Beisein der Eltern und Großeltern sowie seiner Trainerin Fenja Gude hat sich der Mehrfachmeister Marcel Reisch zur Freude von Bürgermeister Peter Maier ins Goldene Buch der Gemeinde Laer eingetragen. Foto: abi

Bürgermeister Robert Wenking hat sich den Eintrag des Westfalen-, NRW- und Deutschen Meisters 2018 im Diskuswurf in der Altersklasse M15 sowie des Westfalen- und NRW-Meisters im Speerwurf ins Goldene Buch der Burgmannsstadt bereits im vergangenen Jahr gesichert. Schließlich trainiert Marcel Reisch beim TuS Germania Horstmar , obwohl er aus dem benachbarten Laer stammt.

Der inzwischen verstorbene ehemalige TuS-Vorsitzende Arnim Vossenberg hat den Jungen seinerzeit zur Leichtathletik gebracht. Aber nicht nur ihm, sondern auch dem Betreuerstab und seinen Trainern hat der erfolgreiche Sportler einiges zu verdanken. Das wird in der Feierstunde im Laerer Rathaus deutlich, in dessen Verlauf sich der 15-Jährige auch ins Goldene Buch der Gemeinde einträgt.

Schließlich habe diese auch einen Anspruch auf „ihren Meister“, schmunzelt Bürgermeister Peter Maier , der die Einladung ausgesprochen hat. Mit dem schlanken großem jungen Mann sind auch dessen Eltern Andrea und Michael Reisch, die Großeltern Brigitte und Willi Reisch sowie Trainerin Fenja Gude gekommen. Die Familie ist natürlich stolz auf die Erfolge ihres Sohnes beziehungsweise Enkels, der trotz der Titel bescheiden und bodenständig geblieben zu sein scheint.

„Weitwerfen konnte ich in meiner Kindheit am besten, deswegen bin ich dabei geblieben“, berichtet der Zehntklässler, der die Realschule in Borghorst besucht, und ursprünglich als Fußballer beim TuS Laer angefangen hat.

Viel Freizeit bleibt dem ehrgeizigen Leistungssportler nicht, denn er trainiert sechs mal die Woche, wie er erzählt. Zwei Einheiten absolviert das Talent am Stützpunkt in Münster mit Thomas Brack und vier Einheiten in Horstmar mit Fenja Gude und Anke Tschache. Nur sonntags ist frei. Beeindruckend, wie viel der Jugendliche für seinen Sport opfert. Doch die Mühen lohnen sich, wie die bisherigen Erfolge des viel versprechenden Mehrfach-Meisters beweisen, der sich langfristig wünschen würde, mal bei den Olympischen Spielen starten zu dürfen.

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