„Willi“ bleibt unvergessen
Trauer um Organist Wilhelm Maase

Laer/Horstmar/Borghorst -

Die Evangelische Kirchengemeinde und viele andere Laerer trauern um Wilhelm Maase. Egal, mit wem man heute von den älteren evangelischen Gemeindegliedern aus dem Ewaldidorf spricht, fast alle erinnern sich lebhaft und liebevoll an „Willi“, der viele Jahre am Grünen Weg gewohnt hat. Seit 2014 lebte der Senior im St.-Gertrudis-Haus in Horstmar. Bis zuletzt hielten viele Gemeindeglieder zu ihm Kontakt, und er mit ihnen und nahm so noch Anteil an dem, was sich vor Ort tat. Jetzt verstarb Maase im Alter von fast 99 Jahren. Am Samstag (2. Februar) um 9.30 Uhr findet in der Friedhofshalle in Laer die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung statt.

Freitag, 01.02.2019, 17:48 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 17:50 Uhr
Wilhelm Maase mit seinem Chor im Garten der alten Kirche.
Wilhelm Maase mit seinem Chor im Garten der alten Kirche.

Die Evangelische Kirchengemeinde und viele andere Laerer trauern um Wilhelm Maase . Egal, mit wem man heute von den älteren evangelischen Gemeindegliedern aus dem Ewaldidorf spricht, fast alle erinnern sich lebhaft und liebevoll an „ Willi “, der viele Jahre am Grünen Weg gewohnt hat.

Der Organist begleitete mit großem Engagement die Gottesdienste in Borghorst und in Laer. An allen Festtagen war der Musiker präsent, und mit ihm der evangelische Kirchenchor. Gegründet am 7. November 1973 leitete er ihn mit kürzeren Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen 29 Jahre lang, bis zum 3. Juli 2002. Zu den Chorproben kamen neben den rund 20 Mitgliedern aus Laer auch wöchentlich 18 Chorsänger aus Borghorst in der evangelischen Kirche in Laer zusammen, und das bei Wind und Wetter. Gründlich studierte Maase mit seinem Chor die Choräle ein, so dass fast alle Sänger alles auswendig konnten, und anschließend wurde gegenüber der alten Kirche im Gasthaus „Ulfers“ eingekehrt.

Auch vielfältige Chorreisen und Konzerte plante der Familienvater für und mit seinen Sängern, bis er die Chorleitung aus Altersgründen im Sommer 2002 niederlegte.

Von Beruf war Willi Maase Gehörlosenlehrer. Geboren worden war er in Dreimühlen-Zauchwitz (Oberschlesien) und ist nach dem Krieg über unterschiedliche Stationen 1960 nach Laer gekommen. Durch sein Wirken war Willi Maase eine Institution in Laer und Borghorst, auch weit über seinen Ruhestand hinaus. Zu seinen Geburtstagen wurde er nicht nur aus der Familie immer mit viel Besuch bedacht.

Seit 2014 lebte der Senior im St.-Gertrudis-Haus in Horstmar. Bis zuletzt hielten viele Gemeindeglieder zu ihm Kontakt, und er mit ihnen und nahm so noch Anteil an dem, was sich vor Ort tat. Jetzt verstarb Maase im Alter von fast 99 Jahren. Am Samstag (2. Februar) um 9.30 Uhr findet in der Friedhofshalle in Laer die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung statt.

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