„Landwirtschaft schafft Leben“
Landwirte arbeiten an ihrem Image

Laer -

„Die Landwirtschaft steht immer wieder bei Teilen der Gesellschaft in der Kritik. Ernährung, Gesundheit, Tierhaltung und Umwelt sind Themen, die Menschen ganz direkt und individuell angehen. Hier haben sich starke Meinungen und feste Überzeugungen gebildet“, so Teresa Ungru, Mitglied im Beirat der neu gegründeten Marketinggesellschaft „Landwirtschaft schafft Leben“. Sie stellte dieses Gremium und seine Arbeit während der Jahreshauptversammlung der Landwirtschaftlichen Ortsvereine Laer und Holthausen im „Haus Veltrup“ vor.

Montag, 25.02.2019, 13:54 Uhr aktualisiert: 27.02.2019, 14:54 Uhr
Vorsitzender Norbert Lengers (stehend) führte gemeinsam mit dem Zweiten Vorsitzenden, Ulrich Schulze Vowinkel, durch die Versammlung im „Haus Veltrup“. Teresa Ungru, Mitglied im Beirat der neu gegründeten Marketinggesellschaft „Landwirtschaft schafft Leben“ stellte die Arbeit und Ziele der Initiative vor.
Vorsitzender Norbert Lengers (stehend) führte gemeinsam mit dem Zweiten Vorsitzenden, Ulrich Schulze Vowinkel, durch die Versammlung im „Haus Veltrup“. Teresa Ungru, Mitglied im Beirat der neu gegründeten Marketinggesellschaft „Landwirtschaft schafft Leben“ stellte die Arbeit und Ziele der Initiative vor.

Die Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Image von Landwirten und ihrer Arbeit dauerhaft und nachhaltig zu verbessern. Dabei übernehmen die Betroffenen selbst Verantwortung für Veränderung. Diese Werbung und das Marketing für und von Bauern, soll für eine bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und für ein positives Image der landwirtschaftlichen Tierhaltung sorgen.

„Schweigen ist Zustimmung. Wir brauchen ein selbstbewusstes Auftreten der Landwirte und ein positives Image“, schloss die Referentin ihren Vortrag und bat die Anwesenden um ihre Unterstützung. Die Finanzierung setzt auf die Einbehaltung eines freiwilligen Finanzierungsbeitrags der Bauern. Bei den Lieferanten sollen Zuschläge für Mischfuttermittel, Ergänzer und Mineralfutter einbehalten und an die GmbH weitergeleitet werden. Es schloss sich eine lebhafte und sehr kontrovers geführte Diskussion an, wie man das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit besser darstellen kann.

„Leistungsfähige Breitbandnetze sind ein entscheidender Standortfaktor. Deshalb arbeiten die WESt mit Hochdruck daran, dass alle Haushalte und Betriebe im Kreis Zugang zum Glasfasernetz bekommen“, erklärte Ingmar Ebhardt . In der Gemeinde Laer geht es um den Ausbau in den Randgebieten. Nachdem die Fördermittel bereitstehen, die Ausschreibung vorgenommen ist, kann in Kürze mit der Vergabe des Ausbaus der Breitbandnetze begonnen werden. „Ich hoffe, dass wir in 2019 noch mit den Arbeiten in Laer beginnen können“, so der Referent. Wer noch Fragen hat, die mit dem Anbieter geklärt werden müssen, sollte sich direkt bei Ingmar Ebhardt unter Telefon 0 25 51/69 27 72 oder bei Marie Klostermann unter Telefon 0 25 51/69 27 05 melden „Denn wir wollen, das alle angeschlossen werden“, bat der Referent sich umgehend mit der WESt in Verbindung zu setzen.

„Ob der Kindergartenneubau, der Radweg zwischen Holthausen und Laer, der Ausbau des Ewaldigrunds und die Glasfaserversorgung in der Gemeinde konnten im vergangenen Jahr von uns durchgeführt werden. Die Digitalisierung und der Anschluss in den Außenbezirken sind in diesem Jahr vorrangig“, zog Bürgermeister Peter Maier eine positive Bilanz und lud zum bayerischen Aschermittwoch am 6. März ein.

Eine gesunde Kassenlage, bilanziert von Thomas Bölling und ein volles Programm in 2018, präsentiert vom Vorsitzenden Norbert Lengers, erinnerte die Mitglieder an arbeitsreiche, aber auch viele schöne Stunden. Sei es das Anlegen und Pflegen der Blühstreifen, die Sommertour mit dem Fahrrad, das Erntekranzbinden, die Erntedankmesse mit dem anschließenden Frühschoppen, es gab einige Aktivitäten.

„Wir haben auch im letzten Jahr wieder Gespräche mit allen politischen Parteien geführt und werden auch sehr gut von diesen unterstützt. Der Breitbandausbau und auch die Wirtschaftswege sind in naher Zukunft noch auf unserer Agenda“, beschloss Vorsitzender Norbert Lengers die gut besuchte Versammlung und bat die Anwesenden, auch in diesem Jahr die Arbeit des Vorstandes weiterhin kritisch und sachlich zu begleiten.

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