Es geht weiter
Die Wasserversorgung soll gesichert werden

Laer -

Da das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Steinfurt zugestimmt hat, kann das Integrations-Kleingartenprojekt in Laer fortgeführt werden. Der stellvertretende Bürgermeister Gerrit Thiemann erklärte während des jüngsten Treffens aller Beteiligten in der Matthäuskirche, für welchen Zweck das bereitgestellte Budget in diesem Jahr verwendet werden soll. So steht an erster Stelle die Einrichtung einer eigenen Wasserversorgung.

Dienstag, 26.02.2019, 23:00 Uhr
Spaß hatten die Teilnehmer des Treffens mit Projektleiterin Teresa Dabska (r.) beim gemeinsamen Kochen in der Küche der evangelischen Matthäuskirche.
Spaß hatten die Teilnehmer des Treffens mit Projektleiterin Teresa Dabska (r.) beim gemeinsamen Kochen in der Küche der evangelischen Matthäuskirche.

Auch der zweite Gast, Landwirt Heinz Hellenkamp , versprach, weiterhin Unterstützung bei der Ackerland-Pflege, vor allem mit landwirtschaftlichen Maschinen, zu geben.

Das Gespräch war aber nur der Hintergrund für die Zubereitung des gemeinsamen Essens. Für den Spaß dabei sorgten die Biokarotten in überraschender Größe von nur rund drei Zentimetern, was dem trockenen Sommer 2018 geschuldet ist, in dem der Boden zu hart war. Um das in diesem Jahr zu vermeiden, soll die Anbauart geändert werden, kündigen die Projekt-Teilnehmer an.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen erläuterte Teresa Dabska , dass in 2019 exotisches Gemüse, wie beispielsweise Butterkohl aus Vietnam, Kürbis aus Kirgistan und Melloukhia (eine Spinatart) aus Syrien angebaut werden soll. Für ein arabisches Gericht – dabei handelt es sich um Weinblätterrouladen wurden die Weinpflanzentriebe schon im Herbst gepflanzt.

Die Saison hat bereits begonnen. Das Ackerland ist vorbereitet. Mit der Gemüsezucht von Paprika, Tomaten und Auberginen wird im März angefangen.

Für die Mitglieder des Projektes aus Vietnam gibt es aber noch die Schwierigkeit, zur Gartenanlage zu gelangen, weil sie keine Fahrräder haben. Es wäre schön, wenn Laerer Bürger das eine oder andere Fahrrad spenden könnten (Kontakt Dorfmarketing unter 0 25 54/91 00).

Weiterhin sind Spenden von Beerenpflanzen, Gemüsestecklingen und Samen erwünscht. „Es ist immer noch Platz für neue Mitglieder. Nationalität oder Religion spielen keine Rolle. Wir wollen zeigen, wie jeder von uns mit geringen Mitteln unsere Umwelt schonen kann“, erklärt Projektleiterin Teresa Dabska abschließend.

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