Krönender Abschluss
„Lutscher-Orden“ zum Finale

Laer -

Der Büttnachmittag der Kinder wurde zum krönenden Abschluss des Laerer Karnevals. So erlebte der Nachwuchs einen tollen Nachmittag mit einem bunten Programm in der Laerer Turnhalle, das keine Wünsche offen ließ. Als tolle Prinzessinnen erwiesen sich Clara Scheper und Anna Kottke, die ihr närrisches Volk gerne in die Welt der Elfen und Trolle mitnahmen. Da war es kein Wunder, dass die „Pänz“ am Abend gar nicht mehr nach Hause wollten.

Dienstag, 05.03.2019, 08:02 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 06:56 Uhr
Gespannt verfolgte das närrische Nachwuchsvolk das Geschehen auf der Bühne.
Gespannt verfolgte das närrische Nachwuchsvolk das Geschehen auf der Bühne.

„Oberon“ alias Alfons Bücker hatte – genauso wie viele seiner gruslig finsteren Mitstreiter vom Karnevalssamstag – abgespeckt. Zwar noch immer als Anführer aller Elfen und Trolle im Märchenwald fantastischer Einfälle erkennbar, nur halt ohne die Schreckensaura von früher. Schließlich war die große Turnhalle, das alljährliche Epizentrum Laerer Narrenspiele, diesmal „knubbelvoll“ mit närrischen „Pänz“ (Kinder).

Der Zug durch den windumtosten Ort, erst vor Minuten zu Ende gegangen, lockte den Nachwuchs und seine Eltern scharenweise in die wärmere Sportstätte. Die kleinen Narren auf dem Weg in eine eigene, in ihre Welt der Fantasien. Und dabei bewies sich wieder einmal, dass die Laerer, zumindest was die Freude am Spaß betrifft, grandios zusammen arbeiten. So hatte sich das Kita-Team um Ricarda Güntner, Lisa Moser-Emmerich, Kerstin Ante, Silke Heymann, Annette Chlollowa und Nico Schütting-Kemper in die Hauptfiguren des Kindermärchens um den tollkühnen und liebenswerten „Grünen Shreck“ aus dem Land der Ogers verwandelt. (Keine Sorge: Alle Kinder fühlen sich darin zu hause.) So spielten die Kleinen begeistert mit. Ob als Indianer, Prinzessin Elf oder Troll.

Dabei konnte der Küster ter von „Heilige Brüder Ewaldi“ – also „Oberon“, letztmalig die schönsten Kostümchen auf die Bühne holen und mit Preisgeschenken belohnen. Eine kleine Eva, ein süßes „Letztes Einhorn“. Daneben noch eine Piratin namens Frida und den Elf Greta hatte Fortuna ausgewählt.

Für alle anderen kleinen Tänzerinnen, Musiker oder Zwerge im „Spiel ohne Grenzen“ gab es Lutscher-Orden von den großen „Grünen“ mit den lustigen „Antennen“ am Kopf. Alle hatten ihren Spaß. Riesigen Spaß sogar, wie es schien. Denn so manche närrische Mutter oder jecke Vater klopfte sich gegen Ende dieses bunten Gewühls innerlich an den Kopf. Staunend, dass ihre Minis auch nach langer Polonaise und fröhlichem „Tschuschuwu-Wawa-Tanz“ immer noch nicht heim wollten. Doch was für „Hans“ gilt, trifft auch auf „Hänschen“ zu: (Erst) „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. Schade, wo es doch so schön war beim Karneval in Laer.

Aber es bleibt schön. Ober(on)-Narr Alfons Bücker verriet heimlich: „Ich habe schon das Motto für nächstes Jahr im Kopf!“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6449390?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F174%2F
Luke Vette trifft doppelt gegen Fredi Bobic an der ZDF-Sportstudio-Torwand
Fußball: Bezirksliga: Luke Vette trifft doppelt gegen Fredi Bobic an der ZDF-Sportstudio-Torwand
Nachrichten-Ticker