Gesamte Bandbreite präsentiert
Eine wunderbare musikalische Reise

Laer -

Voll auf ihre Kosten kamen die Besucher des Frühjahrskonzerts, zu dem das Blasorchester Laer unter der musikalischen Leitung von Björn Schlüter eingeladen hatte. In der voll besetzten Sporthalle am Hofkamp wurde den Besucher ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten, das kaum einen Wunsch offen ließ. Ob Filmmusik, Musicalmelodien, Märsche oder Popmusik, die ganze Bandbreite dessen, was stilistisch von Blasorchestern erwartet werden kann, präsentierten die Akteure.

Mittwoch, 10.04.2019, 14:24 Uhr aktualisiert: 10.04.2019, 18:02 Uhr
Ein beeindruckendes und anspruchsvolles Konzert präsentierte das Blasorchester Laer unter der musikalischen Leitung von Björn Schlüter.
Ein beeindruckendes und anspruchsvolles Konzert präsentierte das Blasorchester Laer unter der musikalischen Leitung von Björn Schlüter.

Filmmusik, Musicalmelodien, Märsche, Popmusik – die ganze Bandbreite dessen, was stilistisch von Blasorchestern erwartet werden kann, präsentierte das Blasorchester Laer unter der musikalischen Leitung von Björn Schlüter bei seinem Frühjahrskonzert. Die Turnhalle am Hofkamp war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Musiker ihr Programm vorstellten.

Die Aufführung wurde mit „Mein Regiment“ aus der Feder des deutschen „Marschkönigs“ Hermann Ludwig Blankenburg eröffnet. Dann ging es für die Zuhörer auf eine Weltreise – „Around the world in 80 days“ von Otto M. Schwarz. Per Zug, Kutsche oder mit dem Raddampfer konnten die Gäste Phileas Fogg und seinen Diener auf ihrer wunderbaren musikalische Reise begleiten. Dem fulminanten Auftakt folgte die Forrest-Gump-Suite in einem Arrangement von Henk Ummels. Anfangs besonders gefühlvoll von Klavier und Querflöten vorgetragen, entwickelte sich das Stück zu einem kraftvollen Schlussteil, bei dem jedes Register brillieren konnte.

Vor der Pause betrat das eigene Jugendorchester unter der Leitung von Sarah Niehaus die Bühne. Die knapp 20 Nachwuchsmusiker präsentierten eindrucksvoll die bekannten Melodien aus „Phantom der Oper“ und der „James Bond“-Filmreihe. Mit dem Rock-Klassiker „Smoke on the water“ der Band Deep Purple folgte noch vor der Pause ein Highlight des Konzertnachmittags, als das Jugendorchester gemeinsam mit dem Hauptorchester die Bühne bis auf den letzten Platz ausfüllte.

Nach der Pause erfreute das Orchester die Zuhörer mit dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“. Mit einem aufgespannten Regenschirm in der Hand wurden die Zuhörer von Marie Niehues, die mit Mareike Wischerhoff-Jahn gekonnt durch das Programm führte, zum Kirschbaumweg Nummer 17 eingeladen, bevor sich die Zuhörer über bekannte Musicalmelodien aus „Mary Poppins“ begeistern konnten. Die Schlagzeuger zeigten dabei, dass Schleifpapier, ein Waschbrett, Löffel und ein Amboss durchaus zum Instrumentarium eines Blasorchesters gehören können.

Mit der Kuschel-Polka von Peter Schad kamen dann auch die Freunde dieser Musikrichtung auf ihre Kosten, bevor das Blasorchester die Halle mit orientalischen Klängen aus dem Musical „Aladdin“ in die magische Märchenwelt aus 1001 Nacht entführte.

Als letztes Programmstück hatten die Akteure die „80er Kult(tour)“ vorbereitet. Dabei handelt es sich um ein musikalisch beeindruckendes Medley bekannter Melodien aus der Zeit der Neuen Deutschen Welle. So erklangen „Skandal im Sperrbezirk“, „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“, „1000 und eine Nacht“ sowie „Sternenhimmel“ und „Rock me Amadeus“. Die Begeisterung des Publikums kannte keine Grenzen und textsicher wurde so mancher Song lautstark mitgesungen.

Die begeisterten Besucher forderten unter stehenden Ovationen den Wunsch nach einer Zugabe, den das Blasorchester mit dem „Bozner Bergsteigermarsch“ gerne erfüllte. Den Schlusspunkt setzten die Akteure mit dem Titel „Sternenhimmel“, bei dem die voll besetzte Turnhalle mehr als euphorisch und stimmgewaltig mit einstieg. Gut gelaunt machten sich die Konzertbesucher mit einem Lächeln und dem ein oder anderen Ohrwurm auf den Heimweg.

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