Anbau der OGS: Fast alle Gewerke bereits vergeben / rund 300 000 Euro sind vom Budget noch übrig
Dienstag nach Pfingsten geht‘s los

Laer -

Dienstag Die ersten Bauarbeiten zur Erweiterung der Werner-Rolevinck-Schule um einen Anbau der offenen Ganztagsschule (OGS) starten am Dienstag (11. Juni) nach Pfingsten. Das teilte der ortsansässige Architekt Jörn Jacobs am Montagabend in der gemeinsamen Sondersitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Schule und Bildung sowie des Ausschusses für Bauen und Planen mit. „Die Fertigstellung ist für den 1. Juni kommenden Jahres geplant“, hatte der Diplomingenieur terminiert, der auch die Bauleitung inne hat.

Mittwoch, 29.05.2019, 08:02 Uhr
Die Fassade des Anbaus der offenen Ganztagsschule soll auf jeden Fall mit einem hellen Verblender verklinkert werden.
Die Fassade des Anbaus der offenen Ganztagsschule soll auf jeden Fall mit einem hellen Verblender verklinkert werden.

Die ersten Bauarbeiten zur Erweiterung der Werner-Rolevinck-Schule um einen Anbau der offenen Ganztagsschule (OGS) starten am Dienstag (11. Juni) nach Pfingsten . Das teilte der ortsansässige Architekt Jörn Jacobs am Montagabend in der gemeinsamen Sondersitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Schule und Bildung sowie des Ausschusses für Bauen und Planen mit. „Die Fertigstellung ist für den 1. Juni kommenden Jahres geplant“, hatte der Diplomingenieur terminiert, der auch die Bauleitung inne hat.

Den Politikern präsentierte Jacobs zusammen mit seinem Mitarbeiter Jan Kunz eine Computer-Animation mit bewegten Bildern. So konnten die Ausschussmitglieder schon jetzt sehen, wie der zweigeschossige Anbau entlang des Kolpingweges und der Sportallee am Ende aussehen wird. „Wir haben nahezu alle wichtigen Gewerke ausgeschrieben. Die Submissions-Ergebnisse ergeben, dass wir uns im Rahmen der Kostenschätzung bewegen. Aktuell sieht es so aus, dass rund 300 000 Euro noch zur Verfügung stehen“, erläuterte Bauamtsleiter Stefan Wesker . Das Projekt wurde mit Gesamtbaukosten in Höhe von 1,45 Millionen Euro gedeckelt. Wesker: „Inklusive fünf Prozent Luft nach oben.“

Bei der Präsentation von Jörn Jacobs ging es hauptsächlich um die Abstimmung der äußeren Gestaltung mit der Politik. Der Planer hätte gerne das Obergeschoss mit einer Polycarbonat-Fassade versehen, „aber der Preis von etwa 500 Euro pro Quadratmeter ist viel zu teuer“, räumte Jacobs bei seiner Vorstellung der Werk- und Detailplanung ein. Deshalb wird es eine Verblender- und Putzfassade geben. Auf die Farbe des Klinkers konnten sich die Ausschussmitglieder allerdings noch nicht einigen. Auf jeden Fall wird es ein heller und kein dunkler Verblender sein. Versorgungstechnisch wird die OGS für vier Gruppen autark ausgerüstet. Sie erhält eine eigene solarunterstützte Brennwertheizung. Der Einbau eines Aufzuges ist ebenfalls vorgesehen.

Elisabeth Weitershagen. Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen und OGS-Koordinatorin, merkte noch einige Verbesserungsvorschläge aus der Sicht des OGS-Teams an. So sei das Büro zu klein, die bodentiefen Fenster aus Ablenkungsgründen und ein Raum mit vier Türen nicht gewünscht. „Die vier Türen müssen bleiben. Denn da geht der Rettungsweg durch“, erklärte Jörn Jacobs.

Aus den beiden Ausschüssen kam der Vorschlag, die beiden tragenden rund 40 Zentimeter dicken Betonsäulen aus der Mensa zu verbannen. Stefan Wesker und der Architekt schlossen diese Alternative zunächst aus statischen Gründen aus. Doch als dann die Anregung offeriert wurde, anstatt der Säulen zwei Stahlträger in die Decke einzubauen, zeigten sich Bauamtsleiter und Planer gesprächsbereit: „Wir prüfen das und ermitteln die Kosten.“

Anschließend stimmten alle Mitglieder beider Ausschüsse für die Detailplanung mit den gewünschten Änderungen.

Diskussionsbedarf hatten die Ausschussmitglieder noch, als es um den zukünftigen Umgang des mobilen Bauzauns ging. Zur kommenden Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses am 12. Juni (Mittwoch) will die Verwaltung geklärt haben, wie der Schulhof trotz Bauzaun von der Bevölkerung genutzt werden kann. Stefan Wesker: „Bis dahin haben wir einen Plan.“

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