Ausschuss verlangt Kostenschätzung für Sanierungsmaßnahmen des Rathausteiches
Unendliche Geschichte geht weiter

Laer -

Fördermittel von mehr als 500 000 Euro bekommt die Gemeinde Laer für Maßnahmen zum Klimaschutz. Das teilte Klimaschutzmanager Daniel Matlik dem Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klima und Landschaftsschutz mit. Für diese positive Nachricht erhielt er viel Beifall aus dem Fachgremium. „Ohne Teamarbeit wäre es nicht gegangen“, bedankte sich der rührige Verwaltungsmitarbeiter bei seiner „Mannschaft“ für ihre Unterstützung.

Mittwoch, 05.06.2019, 17:29 Uhr
Der Rathausteich in Laer ist weiterhin in einem schlechten Zustand. Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klima und Landschaftsschutz beschloss, dass die Verwaltung eine Kostenschätzung für die Beseitigung des Sandes, einer Betonplatte, des Schlicks und für Belüftungsmaßnahmen einholt. Klimaschutzmanager Daniel Matlik (r.) meldete die Zusage von Fördermitteln in Höhe von mehr als 500 000 Euro.
Der Rathausteich in Laer ist weiterhin in einem schlechten Zustand. Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr, Klima und Landschaftsschutz beschloss, dass die Verwaltung eine Kostenschätzung für die Beseitigung des Sandes, einer Betonplatte, des Schlicks und für Belüftungsmaßnahmen einholt. Klimaschutzmanager Daniel Matlik (r.) meldete die Zusage von Fördermitteln in Höhe von mehr als 500 000 Euro.

Der Zustand des Rathausteiches in Laer ist weiterhin schlecht. Die geplante Sanierung stockt, obwohl Bürgermeister Peter Maier den Rathausteich zur Chefsache deklarierte und schon vor einiger Zeit ein Angebot von einem Ingenieurbüro eingefordert haben soll. Die Mitglieder des Umweltausschusses wollten den Bürgermeister dazu befragen, doch Maier ließ sich ohne Begründung entschuldigen. „Unser Bürgermeister lässt sich fast nie in diesem Ausschuss blicken“, murmelten die Ausschussmitglieder. enttäuscht.

Bauamtsleiter Stefan Wesker konkretisierte die Probleme, die für den miserablen Zustand des Rathausteiches schuld seien: „Wir haben einen großen Sand- und Schlickeintrag. Außerdem liegt eine Betonplatte auf dem Boden des Gewässers. Darüber hinaus sorgt der Klimawandel für die Abnahme des Sauerstoffgehaltes. Es ist in den letzen Jahren einfach zu warm gewesen.“ Wesker schlug vor, in dem SPD-Antrag zur weiteren Vorgehensweise hineinzuschreiben, dass ein Kostenvoranschlag für die Beseitigung des Sandes, der Betonplatte, des Schlicks und für Belüftungsmaßnahmen eingeholt wird. Damit konnten sich alle Ausschussmitglieder anfreunden und votierten einstimmig für den erweiterten SPD-Antrag.

Gute Nachrichten für die Ewaldibachgemeinde hatte Daniel Matlik im Umweltausschuss parat. Der rührige Klimaschutzmanager meldete einen Geldregen aus dem Förderprogramm „KommunalerKlimaschutz.NRW“. Insgesamt 514 360,80Euro sind auf das Konto der Ewaldibachgemeinde geflossen. Das Geld wird fin die energiesparende LED-Beleuchtung, die energetische Sanierung der Heizungsanlagen, Gebäudeleittechnik und -automatisierung sowie in ein strombetriebenes Fahrzeug inklusive Ladeinfrastruktur gesteckt. Für diese positive Nachricht erhielt Daniel Matlik viel Beifall aus dem Ausschuss. „Ohne Teamarbeit wäre es nicht gegangen“, bedankte sich Mitlak bei seiner „Mannschaft“ für die Unterstützung. „Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass nicht wieder unser Bürgermeister diesen Erfolg auf seine eigene Fahne schreibt“, merkte Prof. Dr. Reinhardt Peter Nippert (UBG) an. Die Fördersumme muss übrigens nicht die letzte sein. Denn Daniel Matlik bereitet noch einen Kfw-Antrag vor, der Zuschüsse für das Management von Wohnquartieren generieren soll. Matlik: „Betroffen wären 312 Gebäude in Laer, die aus den 1950er bis 70er Jahren stammen.“

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