Über 1000 Besucher bevölkern das Ewaldidorf
Laer und die Vereinigten zeigen sich von ihrer besten Seite

Laer -

Laer-Werbung pur boten die Diözesanjungschützentage, die die Verreinigten Schützen erstmals im Ewaldidorf ausrichteten. Dort wurde den über 1000 Besuchern einiges geboten. Während der „Dorf-Olympiade“ am Samstag konnten die jungen Gäste bereits ihre sympathischen Gastgeber und deren liebenswerte Heimatgemeinde näher kennenlernen.

Sonntag, 16.06.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 18.06.2019, 16:16 Uhr

Heinrich Lindenbaum schien rundum zufrieden. „Sein Laer“ – zumindest was die Vereinigten Schützen betraf, hatte sich wieder einmal selbst übertroffen. Das alleine konnte man schon an den Mienen der vielen jungen Besucherinnen und Besuchern erkennen, die schon seit den frühen Morgenstunden des Samstags angereist waren, um im Ewaldidorf ihren Diözesanjungschützentag zu erleben.

180 (von mehr als 1000 Besuchern) von ihnen reisten sogar mit Schlafsäcken und jeder Menge Taschen und Rucksäcken an, um im Zelt und in der Werner-Rolevinck-Grundschule übernachten zu können. Bestens betreut von den Vorstandsfrauen der Schützenfreunde. „Freunde“ ist richtig, denn die Männer vom geschäftsführenden Vorstand der Vereinigten mit dem schon erwähnten Vorsitzenden Heinrich Lindenbaum, dessen Stellvertreter David Potthoff oder Kassierer Frank Blomberg (diesmal am Info-Stand) – um nur einige wenige von ihnen zu nennen – dem erweiterten Schützenvorstand samt Offizierskorps, halten zusammen, wenn es um die Veranstaltungen der großen Familie geht. Und die gemeinsamen monatelangen akribischen Vorarbeiten zahlten sich aus.

Während nun die ersten jungen Schützen auf der Schießanlage der befreundeten Horstmarer St. Katharinen-Schützen um Ringe und Pokale kämpften, wetteiferten andere Teilnehmer, nämlich die Fahnenschwenker aus Lette, Hausdülmen, Stadtlohn und Laer mit fast schon artistischem Können und farbenprächtigen Bannern und Tüchern um Punkte und Pokale.

Dass die Laerer Gruppe letztlich gewann, war verdient und lag nicht nur an deren charmanter Optik. Doch allzu sehnliche Zuschauer-Ambitionen blockte Trainerin Alexandra Oskamp schmunzelnd ab: „Die Mädels sind alle vergeben!“

Am Festzelt dröhnte schon früh lautstarke Musik, begleitet von kräftigen Männerstimmen, was die Diözesan-Organisatoren um den Jungschützenmeister André Heinze (Erster unter insgesamt rund 6000 Jung­schützen aus dem ganzen Bistum) aber nicht aus ihren Strandliegen reißen konnte.

Beste Laer-Werbung brachte auch die von Andreas Leveling vorbereitete „Dorf-Olympiade“. Ob beim „Fußball-Dartscheiben-Spiel“ neben der Schule, dem Nagelbalken-Kraftakt am Rathaus oder der Geschicklichkeitsprüfung „Bier-Marionette“ am Ententeich – überall zeigte sich der Ort von seiner besten Seite. So erlebten die Olympioniken Stunden köstlicher Unterhaltung gepaart mit erstklassiger Ortskenntnis. Da strahlte nicht nur Bürgermeister Peter Maier mit der Sonne um die Wette. Die Vereinigten Schützen und der neue Diözesanpräses Andreas Ullrich erst recht.

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