Bundestagsabgeordneter Marc Henrichmann besucht das „Chillaer“
Berufswahl fällt vielen oft schwer

Laer -

Im „Chillaer“ wird nicht nur gechillt. Wer ins Jugendzentrum kommt, will Karten zocken, Billard spielen oder einfach Freunde treffen und quatschen. „Der ein oder andere spricht mich schon mal an, wenn es Ärger in der Familie gibt, oder er Hilfe bei einer Bewerbung braucht“, berichtete Sozialarbeiter Patrick Jensen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann. Der Politiker legte auf seiner Sommertour einen Stopp im „Chillaer“ ein.

Mittwoch, 17.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 19.07.2019, 16:38 Uhr
Entspannt im „Chillaer“: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (stehend 2.v.r.) sowie Margarete Müller (r.) und Norbert Surmund (l.) von der CDU-Ratsfraktion informierten sich über die Arbeit des Laerer Jugendzentrums.
Entspannt im „Chillaer“: Der Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (stehend 2.v.r.) sowie Margarete Müller (r.) und Norbert Surmund (l.) von der CDU-Ratsfraktion informierten sich über die Arbeit des Laerer Jugendzentrums. Foto: Büro Henrichmann

Im Schnitt besuchen 25 junge Leute jeden Tag den Jugendtreff am Kolpingweg, der in der Regel zwischen 16 und 21 Uhr geöffnet hat. Für jüngere Kinder und Mädchen gibt es zudem spezielle Termine. Ehrenamtliche, Honorarkräfte und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst (Bufdis) der „Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen“ sind für die Besucher da.

Die Atmosphäre im „Chillaer“ wirkt locker. Damit das Miteinander klappt, gibt es klare Regeln. Über deren Einhaltung achten Jensen und sein Team genau. „Die rote Karte bleibt aber meist stecken“, versicherte er.

„Die Jugendlichen kommen auch schon mal mit ernsten Anliegen. Eine Jobsuche oder auch die Berufswahl fällt einigen schwer“, so die Erfahrung des Sozialarbeiters. Viele Jugendliche seien von der Fülle an Ausbildungsberufen schlicht überfordert. Manche leiden auch unter einem Leistungsdruck in der Schule.

„Nicht jeder muss ein Abitur machen“, stellte Marc Henrichmann heraus. „Praktiker sind gefragt, überall sind Fachkräfte gesucht“, sah er auch mit anderen Abschlüssen gute Berufschancen für Jugendliche.

Einen Wunsch hatten die Jugendlichen an die CDU-Ratsmitglieder Margarete Müller und Norbert Surmund: Die Busverbindungen zwischen Laer, Holthausen und Steinfurt könnten deutlich besser sein.

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