Rektorin Ingrid Hajou kündigt im Fachausschuss weiteren Raumbedarf an
Die Schülerzahlen steigen wieder

Laer -

Die Schülerzahlen im Ewaldidorf steigen wieder. Dass machte Rektorin Ingrid Hajou im Schulausschuss deutlich. Sie kündigte an, dass man auf Dauer drei neue Klassenräume braucht. Nach den Sommerferien konnten an der Grundschule leider nur drei große Klassen gebildet werden. Die Schulleiterin bedauerte, dass man knapp unter der Vierzügigkeit liege. Zwei Schüler mehr und es hätte vier kleinere erste Klassen gegeben.

Donnerstag, 12.09.2019, 17:00 Uhr
Im Zeit- und im Kostenrahmen bewegt sich der Anbau für den Offenen Ganztag an der Werner-Rolevinck-Schule. Das teilte Verwaltungsmitarbeiter Matthias-Holger Reher im jüngsten Schulausschuss mit. Interesse an dem Bauvorhaben hatte während seiner Sommerfahrradtour auch Landrat Dr. Klaus Effing (Mitte). Norbert Rikels (l.) und Architekt Jörn Jacobs informierten ihn darüber.  
Im Zeit- und im Kostenrahmen bewegt sich der Anbau für den Offenen Ganztag an der Werner-Rolevinck-Schule. Das teilte Verwaltungsmitarbeiter Matthias-Holger Reher im jüngsten Schulausschuss mit. Interesse an dem Bauvorhaben hatte während seiner Sommerfahrradtour auch Landrat Dr. Klaus Effing (Mitte). Norbert Rikels (l.) und Architekt Jörn Jacobs informierten ihn darüber.  

Die Schülerzahlen im Ewaldidorf steigen wieder an. Das zeigte sich in der Sitzung des Schulausschusses, in der Rektorin Ingrid Hajou die aktuelle Entwicklung an der Werner-Rolevinck-Schule beschrieb, am Mittwochabend. „Ich brauche auf Dauer drei neue Klassenräume“, kündigte die Schulleiterin dem Fachgremium unter Leitung von Margarete Müller an. In diesem Jahr hätten nur zwei Kinder zur Vierzügigkeit gefehlt, bedauerte Hajou, dass es stattdessen leider drei sehr große Klassen gäbe.

Der Start nach den Sommerferien sei in „geregelten Bahnen“ verlaufen, was die Lehrerschaft angehe. „Wir sind zwar knapp, aber es geht“, beschrieb die Rektorin die Personalsituation im Kollegium vor dem Hintergrund des zurzeit vielfach beklagten Lehrerermangels gerade im Grundschulbereich.

„Mit der Baustelle ist es entspannter, als ich ich gedacht habe“, zeigte sich Ingrid Hajou erleichtert. Ihre Hoffnung, dass die gröbsten Arbeiten am Neubau für den offenen Ganztagbetrieb bereits vorbei seien, musste Matthias-Holger Reher allerdings enttäuschen. So erklärte der Fachbereichsleiter für Bürgerdienste, Soziales und ordnende Verwaltung, zu dem auch Schul- und Sportangelegenheiten gehören, dass in der nächsten Woche die erste Geschossdecke eingezogen würde und es dann lauter werden könnte.

Bisher bewege sich auf der Baustelle alles im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen, so der Amtsleiter weiter. Die Räume im Altbau benötige man möglicherweise als Ausweichquartier, erklärte Reher, auf die Frage von Benedikt Niehues, der wissen wollte, ob es bereits Überlegungen hinsichtlich der weiteren Nutzung gebe.

Als positiv bewertete die Schulleiterin die Wirkung des Bauzauns, der den Kindern verdeutliche, wo der Pausenhof für sie ende. Das bestätigte Elisabeth Weitershagen. Wie die Geschäftsführerin der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen – diese ist auch für den Betrieb des offenen Ganztags zuständig – betonte, erleichtere dieser die Arbeit der Aufsichtspersonen entscheidend. Beide Frauen plädierten dafür, dass es aus Sicherheitsgründen eine Einzäunung für die Grundschule geben soll, allerdings in einer schöneren, möglicherweise in einer bunten und begrünten Variante.

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