Fest der internationalen Begegnung fand großen Zuspruch
Über den Tellerrand blicken

Laer -

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Dieser biblischen Aufforderung kommen in Laer nicht nur eine Handvoll Menschen, wie die Freunde um Gerrit Thiemann vom Dorfmarketing, Sabine und Bert Schulte vom Verein „Laer verbindet – Miteinander...Füreinander“ oder Sozialarbeiterin Jana Ueding aus dem Rathaus, nach.

Dienstag, 17.09.2019, 16:48 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 16:06 Uhr
Gerrit Thiemann vom Marketingverein freute sich über die vielen Gästen, die das Freundschaftstreffen zu einem tollen Erlebnis werden ließ
Gerrit Thiemann vom Marketingverein freute sich über die vielen Gästen, die das Freundschaftstreffen zu einem tollen Erlebnis werden ließ Foto: Dieter Klein

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Dieser biblischen Aufforderung kommen in Laer nicht nur eine Handvoll Menschen, wie die Freunde um Gerrit Thiemann vom Dorfmarketing, Sabine und Bert Schulte vom Verein „Laer verbindet – Miteinander...Füreinander“ oder Sozialarbeiterin Jana Ueding aus dem Rathaus, nach.

Das Fest der internationalen Begegnung bewies wieder einmal die beispiellose Mitmenschlichkeit vieler Laerer Bürger. Sehr viele waren daran beteiligt, dass das Fest nicht nur ein Aufguss des im vergangenen Jahr erstmals gestarteten Freundschaftstreffen geworden ist. Damals waren die neu angekommenen Menschen aus aller Herren Länder eingeladen. Dazu gehören inzwischen an die Tausend Neubürger aus insgesamt 42 Nationen. Und die größten Gruppen unter ihnen, die aus Sri Lanka, Syrien und Kurdistan, boten ihren Laerer Freunden lukullische Spezialitäten aus ihren eigenen Kulturkreisen an, die jeden Gourmet nur entzücken konnten.

Nichts gegen die Grillwürstchen vom Marketingstand, doch gegen die Köstlichkeiten, die von den Teilnehmern des interkulturellen Kochprojekts „Über den Tellerrand“ serviert wurden, waren einfach was ganz Besonderes.

Wer dann noch das Glück hatte, von Franziska Lengers, Teresa Dabska (Polen) und Kazem Mohammadi (Afghanistan) eine traumhaft leckere Tomatensuppe „aus den eigenen Gärten“ serviert zu bekommen, oder gegenüber einen syrischen „Tabouleh-Salat“ zu probieren, geriet spontan ins Schwärmen.

Unmöglich, alles detailliert zu beschreiben. Die fleißigen Mitarbeiterinnen der evangelischen Kita, die mit vielerlei Attraktionen vor allem die Kinder fesselten. Die Feuerwehr mit ihrem neuen Löschfahrzeug als Taxi. Der Stammtisch „Klimaschutz – ganz aktuell“. Das Jugendblasorchester, die Funken- und Tanzgarde der Vereinigten Schützen, die Kindertanzgruppe „Nadan Kullu“, die Mädels vom „Teenie-Tus“ in ihren klappernden Holzschuhen.

Die Musikformation „Klangfarben“ mit ihren musikalischen Beiträgen und nicht zuletzt das französische Flair, verbreitet vom Freundeskreis „Guénange“. Da waren fast alle Besucher bereit, ihr Geld für zauberhaft süße kurdische Leckereien auszugeben.

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