Herbstmarkt und Oktoberfest
Ein toller Mix der Attraktionen

Holthausen -

Feuerwerk, Oktoberfest, Familientag und ein Freiluftkonzert: Beim Herbstmarkt in Holthausen warteten viele Highlights auf die Besucher.

Sonntag, 22.09.2019, 15:00 Uhr
Am Freitag startete das bunte Kirmestreiben in Holthausen. Bei den jungen Besuchern war der Autoscooter heißt begehrt. Musikalisch eröffnet wurde der Herbstmarkt mit dem Trio Waterkamp, Seidel und Krause.
Am Freitag startete das bunte Kirmestreiben in Holthausen. Bei den jungen Besuchern war der Autoscooter heißt begehrt. Musikalisch eröffnet wurde der Herbstmarkt mit dem Trio Waterkamp, Seidel und Krause. Foto: Rainer Nix

Buntes Kirmestreiben flankierte von Freitag bis Sonntag den abwechslungsreichen Herbstmarkt in Holthausen. Das Freiluftkonzert mit Hans-Ralf Waterkamp, Wollo Seidel und Thomas Krause inklusive Feuerwerk, das zünftige Oktoberfest mit den Baumberger Musikanten aus Havixbeck und der Familientag mit vielen Highlights lockte zahlreiches Publikum an.

Freitagabend startete das beliebte Trio Waterkamp, Seidel und Krause unter freiem Himmel mit Songs aus 50 Jahren Musikgeschichte. Waterkamp brachte seine lang vergessene Mundharmonika mit. „Eigentlich habe ich mit diesem Instrument angefangen“, verriet er. Doch für Jahrzehnte verschwand es in der Schublade und der Musiker konzentrierte sich auf Gesang und Gitarre. Jetzt entdeckte er die Mundharmonika neu und setze sie bei legendären Songs wie „Heart of Gold“ von Neil Young effektvoll ein.

Im Laufe des Abends füllte sich der Platz vor der Kirmes-Kulisse mit Autoscooter, Kettenkarussell, Schießbude, Imbiss und allem was dazugehört mehr und mehr. Um 21 Uhr fiel buchstäblich der „Startschuss“ für das Feuerwerk, das den Ort in farbenfrohes Licht tauchte und alle zum Himmel schauen ließ.

Herbstmarkt in Holthausen

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  • Buntes Kirmestreiben flankierte schon am Freitagabend das kleine Konzert.

    Foto: Rainer Nix
  • Eröffneten den Herbstmarkt mit einem kleinen Konzert am Freitagabend (v.l.): Thomas Krause, Hans-Ralf Waterkamp und Wollo Seidel.

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  • Der Drescherclub Darfeld erschien zum Oktoberfest echt münsterländisch gekleidet mit Kiepenkerl-Hemd, rotem Halstuch und Holsken.

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  • Die Baumberger Musikanten spielten mit Egerländer Musik auf.

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  • O’zapft is – Margarete Müller eröffnet mit dem Fassanstich das Oktoberfest.

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  • Bei bester Laune stilecht mit Krachlederner und Dirndl feierten die Holthausener am Samstag im Zelt Oktoberfest.

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„A zünftige Musi“ ertönte am Samstagabend aus dem Zelt. Das Oktoberfest lud ein und alle kamen. Rund 800 Karten wurden bereits im Vorfeld verkauft, ein gutes Ergebnis. Soll keiner sagen, die Westfalen verstünden nichts von bayerischer Wiesn-Kultur. Nahezu jeder Besucher war entsprechend gekleidet, die „Buam“ ganz stilecht mit Krachlederner, die „Madln“ im feschen Dirndl. Der graue Sepplhut durfte bei den Herren selbstverständlich nicht fehlen.

Die Baumberger Musikanten glänzten mit Egerländer-Musik, teils zum Schunkeln und hervorragend geeignet, echte Bierzelt-Stimmung zu erzeugen. Dirigent Peter Jenal verstand es, das Publikum zu animieren. „Hoch die Krüge“, rief er und dann erklang mehr als einmal das „Prosit der Gemütlichkeit“. Der Drescherclub Darfeld erschien echt münsterländisch gekleidet mit Kiepenkerl-Hemd, rotem Halstuch und Holsken. Ein optisch reizvoller Akzent mitten im bayerischen Ambiente.

So richtig los ging’s als Ortsvorsteherin Margarete Müller den Holzhammer schwang, um das erste Fass anzustechen. Sie zielte gut, denn nach wenigen Schlägen floss der Gerstensaft und füllte die Maßkrüge. Gleich darauf folgte die „Fassverlosung“. „Martina“ hieß die Gewinnerin, die nach Verkündung ihrer Losnummer mit strahlendem Lächeln zur Bühne schritt.

Der Sonntag gehörte der ganzen Familie. Der Tag begann mit der Heiligen Messe im Autoscooter, dann folgte ein Highlight nach dem anderen. Kreativmarkt, Vorführungen des Drescherclubs, Oldtimer- und Treckerausstellung, Tanzgarde der Vereinigten Schützenbruderschaft Laer, Comedian Bauer Schulte-Brömmelkamp, Zirkustheater – die Liste der Attraktionen wollte nicht enden. Auch das Wetter spielte mit und machte das Festwochenende zu einer runden Sache.

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